Vor etwa einer Woche solltet ihr das Detailprogramm für die anstehende Muschelkalk-Exkursion erhalten haben.
Ich freue mich bereits sehr auf Euren Besuch und heisse Euch herzlich willkommen in meiner Heimat.

Vor etwa einer Woche solltet ihr das Detailprogramm für die anstehende Muschelkalk-Exkursion erhalten haben.
Ich freue mich bereits sehr auf Euren Besuch und heisse Euch herzlich willkommen in meiner Heimat.

In der Vergangenheit haben sich bereits Neuzugänge im Vorstand nach deren Wahl auf der Homepage vorgestellt. Damian ist bereits im letzten Herbst zu uns ins Vorstandsteam gestossen, die Vorstellung haben wir uns aber in Anbetracht des nahenden Präsidentenamtes bis jetzt aufgehoben.
Am vergangenen Samstag haben wir Damian einstimmig zu unserem neuen Präsidenten gewählt. Wir wünschen ihm alles Gute für das neue Amt und danken bereits jetzt für das Engagement.

Geboren im Zeichen des Bergbaus
Ich muss dem Leser dieses Blogs nicht erklären, dass in der geheimnisvollen Welt unter Tage besondere Gefahren lauern und die Bergleute deshalb am 4. Dezember ihre Schutzheilige Santa Barbara feiern. Dass ich an diesem Tag geboren bin, dürfte erklären, weshalb ich mich seit meiner Kindheit für Bergbau interessiere und im Laufe der Jahrzehnte in unzähligen Stollen und Schächten unterwegs war.
Schon als Schüler korrespondierte ich mit deutschen Kohlebergwerken, erhielt Fotos von Fördertürmen, Grubenbahnen und Proben unterschiedlichster Steinkohlen. Aus Österreich trafen Erzstufen aus dem Bergwerk von Stadtschlaining ein, vom Steirischen Erzberg und der Bleiberger Bergwerks Union.
Als ich englisch lernte, führte der Briefkontakt zu Bergwerken in Südafrika, Kanada, Australien und Amerika zu einer stetig wachsenden Erzmineraliensammlung.
Mein erstes privates Bergbauforschungsunternehmen führte mich als Primarschüler ins Aeugstertal, zum Kohlebergwerk Riedhof. Ich hatte zuvor in einem sehr detaillierten, italienischen Weltaltas (!) festgestellt, dass es in der Nähe von Affoltern am Albis ein Bergwerk gegeben haben muss.
Wenig später folgte eine erste, unvergessliche ‚richtige‘ Bergwerksbefahrung: Unsere sechsköpfige Familie erhielt im Quarzsandbergwerk Chrästel eine Privatführung. Für mich ein „Urknall“, denn sie weckte den Drang, mehr über Geologie, Mineralogie und Bergbau zu erfahren. Und der geheimnisvolle Zauber, der meine Fantasie in dieser Grube beflügelte, ging mir nie mehr aus dem Kopf.
Seit den 1980er Jahre Mitglied der SGHB, unternahm ich in der Folge unzählige Exkursionen im In- und Ausland. Ich reise gerne und befuhr bei dieser Gelegenheit Kohlebergwerke in Asturien, Belgien, Slowenien, Deutschland und Polen, Erzgruben in der Toscana und tiefe Kalisalzschächte in Thüringen, unzählige Stollen in den geschichtsträchtigen Revieren Europas.
Als Jüngling meldete ich mich einmal als ‚Journalist‘ getarnt für eine Befahrung der riesigen Zeche „Sophia Jacoba“ im Aachner Revier an: Tatsächlich fuhr ich wenig später mit dem Obersteiger zu einem kilometerweit vom Schacht entfernten Abbaustreb auf der 600 Meter Sohle, wo ein Hobel direkt vor meinem Gesicht dem Flöz krachend Anthrazitkohle entriss.
In all den Jahren hinterliess ich auch ein paar Spuren. Zunächst in Form weniger Artikel, u.a. über Diatomeenerde (Kieselgur). Bis heute sichtbar ist die Aluminiumleiter, die ich von der oberen Sohle her im Goldbergwerk Sessa einbrachte: In den 80er Jahren war der Haupteingang nahezu verstürzt, dahinter staute sich viel Wasser. Ein Abstieg vom oberen Zugangsstollen durch den zunächst tonnlägigen, dann senkrechten Schacht, schien einfacher. Oft war ich dort unten…
Die Welt unter Tage weckte auch die Fantasie, wie ich es schon als Kind im Chrästel erlebt hatte. Kein Wunder irritierte ich in der Schule Lehrer und MitschülerInnen, als ich keine Berge mit darüber scheinender Sonne zeichnete, sondern Querschnitte von Bergbauanlagen, Fördertürme und Szenen vom Stollenvortrieb.
Später fanden eigene Bergbauerfahrungen in literarischen Werken Niederschlag: In meinem historischen Roman „Zagi“ folgte ich dem Lebensweg des Schweizer Neuseeland-Pioniers Jakob ‚Zagi‘ Lauper bis auf die Goldfelder von Hokitika. Im poetischen Roman „Koschniz und die Götter vom Bodensee“ gräbt ein mysteriöser „Alter von der Meersburg“ tief unter dem Grund des Bodensees und eine geheimnisvolle Kaverne.
Mit der Zeit entdeckte ich, dass Goethe eine tiefe Verbindung zum Erinnern hatte, sogar ein Kupferschieferbergwerk leitete und der Dichter Novalis Bergbau studierte und in seinen Texten buchstäblich tiefste Gründe erkundet.
Seit vielen Jahren bin ich auch beruflich im Erdinnern unterwegs: Als Museumsleiter der legendären Gotthardfestung Sasso San Gottardo verbringe ich jeden Sommer unter Tage. Mittlerweise unternehme ich auch regelrechte Stollenwanderungen. Durch eine Kooperation mit dem BedrettoLab der ETH führe ich Besucher durch den über zwei Kilometer langen Stollen ins das Geothermie-Forschungslabor 1500 Meter unter dem Pizzo Rotondo.
Es ehrt mich ausserordentlich, dass ich nun das Präsidium der SGHB übernehmen darf. Ich weiss um die Bedeutung dieses Amtes, in Anbetracht meines Geburtstags am Barbaratag und der Tatsache, dass ich mich schon seit Jahrzehnten mit Bergbau befasse. Es ist mir ein Anliegen, die SGHB in die Zukunft zu führen, die drei Pfeiler „Forschung und Publikation“, „Exkursionen“ und „Netzwerk Bergbau Schweiz“ weiter auszubauen und junge Leute zu motivieren, in der Bergbauforschung tätig zu werden.
Die Welt unter Tage hat mich seit jeher beschäftigt und Bergbau wird auch in Zukunft Teil meiner Biografie sein. Als am 4. Dezember Geborener kann man gar nicht anders.
Damian Zingg, Andermatt
Dieses Jahr feiert der Verein „Freunde des Bergbaus in Graubünden“ sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass darf natürlich eine Feier nicht fehlen, zu der auch alle SGHB-Mitglieder herzlich eingeladen sind.
Sie findet am 06.06.2026 in Davos Monstein statt.
Wir gratulieren herzlich zur 50-jährigen Erfolgsgeschichte des Vereins.

Vor wenigen Tagen solltet Ihr die Einladung zur 47. Generalversammlung der SGHB im Kanton Zürich erhalten haben. Falls nicht, wendet Euch bitte an sekretariat@sghb.ch
Anmeldefrist ist der 11. April 2026.
Wir freuen uns bereits sehr auf die anstehenden Exkursionen, die tollen Vorträge und geselligen Abende und hoffen auf viele begeisterte Teilnehmer.


Wir freuen uns bereits jetzt die jeweiligen Termine und Orte der SGHB-Exkursionen 2026 bekannt geben zu können.
Samstag 13.06.2026: Exkursion zu den Muschelkalk-Steinbrüchen in Tengen (DE-78250)
Samstag 05.09.2026: Exkursion zum Gold-Bergwerk in Salanfe (Salvan VS-1922)
Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zur Anmeldung folgen, sobald die Termine näher rücken.
Die kalten Wintermonate bieten sich vorzüglich zum Besuch von Vorträgen an. Wenn bei Euch Interesse besteht, seid ihr herzlich eingeladen an den informativen Abenden der Antiquarischen Gesellschaft Zürich teilzunehmen. Nähere Infos könnt Ihr den angehängten PDFs entnehmen.
Mittwoch, 28. Januar 2026, 18.30 Uhr
Dr. Dölf Wild
Käpfner Kohle und der Einstieg in
die fossile Energie
Das kleine Zürcher Bergwerk als
Zeuge eines grossen Umbruchs
Veranstaltungsort: Lavatersaal im Lavaterhaus,
St. Peterhofstatt 6, Zürich
Montag, 23. Februar 2026, 18.30 Uhr
Gemeinsamer Vortrag mit dem Zürcher
Zirkel für Ur- und Frühgeschichte
Stephan Wyss
Aktuelles aus der Stadtarchäologie
Zürich
Veranstaltungsort:
Universität Zürich. Der Raum wird rechtzeitig
bekanntgegeben
Link zur Online-Übertragung wird
bekanntgegeben auf www.antiquarische.ch
Mittwoch, 25. März 2026, 18.30 Uhr
Dr. Claudia Aufdermauer
Vergiftete Schweiz. Eine andere
Geschichte der Industrialisierung
Veranstaltungsort: Lavatersaal im Lavaterhaus,
St. Peterhofstatt 6, Zürich
Am vergangenen Freitag hatten Damian, Roger und Evelyne die Ehre an der Ausstellung und dem Verkauf des Buches „Bergbau in Zürich“ teilzunehmen.
Wie ihr bereits wisst, ist unser Minaria Helvetica Nr 47 2026 in Zusammenarbeit mit der antiquarischen Gesellschaft Zürich entstanden und trägt hierdurch zugleich den Namen „Mitteilungen der antiquarischen Gesellschaft in Zürich Band 93“.

Bei den jährlichen Publikationen der antiquarischen Gesellschaft Zürich handelt es sich um das so genannte „Neujahrsblatt“ des Vereins, das traditionell erstmalig am 2. Januar des jeweiligen Jahres in der Zentralbibliothek erworben werden kann. Anschliessend sind die Publikationen auch im Handel zu erwerben. Auch weitere Zürcher Gesellschaften nehmen an diesem Anlass teil und bieten ihre Werke und Neuigkeiten an.
Auch wir als SGHB durften uns zur Schau stellen mittels unserem neuen Roll-Up (von Roger entworfen und gedruckt) und unseren Flyern (ebenfalls von Roger entworfen und gedruckt). Ein voriges Minaria Helvetica sowie Rogers Buch „Bergwerke“ durften ebenfalls ausgestellt werden.

Es ist wirklich schön, dass diese Split-Publikation zustande kam und ich möchte mich hierfür vor allem bei Dölf Wild, Roger Widmer und Rouven Turck bedanken.
Im Buch ist selbstverständlich auch das Bergwerk Käpfnach in Horgen gross vertreten, aus dessen Reihen auch Benjamin Jost vor Ort war.

Das neue Minaria Helvetica wird voraussichtlich Anfang Februar an alle SGHB-Mitglieder versendet – Ein toller Start in das Jahr 2026.
Wir freuen uns wirklich sehr, dass ihr so zahlreich zu unserer „abgespeckten“ und relativ kurzfristig angekündigten GV gekommen seid.
Ich denke ich spreche für alle, wenn ich sage, dass wir einen wunderschönen und sehr geselligen Tag miteinander verbracht haben.
Die GV selbst verlief sehr kurzweilig, auch durch die Vorstellungen von Damian Zingg (, der uns fortan im Vorstand unterstützen wird) und Dölf Wild von der antiquarischen Gesellschaft Zürich. Vielen Dank an Euch.
Sowohl Apéro, als auch das Mittagessen waren vorzüglich und sicher haben wir uns alle über das sehr originelle Besteck beim Dessert gefreut. Hierfür einen sehr grossen Dank an das Küchenteam des „Restaurant Bergwerk“, das sogar extra für uns zur Mittagszeit geöffnet hatte.

Ein weiterer sehr grosser Dank geht an Roger Widmer, der uns diese GV überhaupt erst ermöglicht hat. Darüber hinaus durften wir Teil seines spannenden Vortrages über das Bergwerk Krähstel werden und auch an der anschliessenden Führung durch das Quarzbergwerk war er aktiv beteiligt. Selbstverständlich gebührt auch unserer Führerin Bea, die die zweite Gruppe begleitet hat, ein Dank.
Zu guter Letzt ein Dankeschön an all meine Vorstandskollegen, die sich um alles Weitere gekümmert haben, ohne das dieser schöne Samstag nicht möglich gewesen wäre.
Nun noch ein paar Fotis und Impressionen – vielen Dank an die Fotografen Matti Keller und Lothar Hoffmann.. Ein herzliches Glück Auf!































Liebe Mitglieder,
bitte entschuldigt, dass wir dieses Jahr so spät dran sind, mit der Bekanntgabe der Details zur diesjährigen GV. Es haben sich leider kurzfristig viele Änderungen ergeben, weshalb die GV in diesem Jahr auch deutlich „abgespeckter“ ausfallen wird, als wir es sonst gewohnt sind.
Wir sind alle froh und dankbar, dass uns das Bergwerk Buchs so spontan mit seiner Gastfreundschaft willkommen heisst.
Die Generalversammlung beginnt bereits vormittags um 10 Uhr, anschliessend werden wir gemeinsam essen, einem spannenden Vortrag von Roger Widmer lauschen und schliesslich ab 15:30 das wunderschöne Quarzsandbergwerk Buchs besichtigen.
Das Programm, die Traktanden sowie das Anmeldeformular solltet ihr heute per Mail erhalten haben, ansonsten bitte bei Thomas Zollinger unter sekretariat@sghb.ch melden.
Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen und einen schönen gemeinsamen Tag. Bitte gebt uns bis zum 26. Oktober 2025 Bescheid, ob ihr dabei seid.
Glück Auf und bis bald!
Euer Vorstand

Termin vormerken und vorbei schauen – Unser lieber Roger stellt nochmals sein Buch „Bergwerke“ vor, das dieses Jahr erschienen ist. Selbstverständlich darf bei dieser Location auch der Besuch des Bergwerks nicht fehlen!
Nähere Informationen findet ihr hier: https://www.zuerich-liest.ch/veranstaltung/bergwerk–unter-tage-mit-roger-widmer/20251025100000/
Wer dabei war wird sich noch erinnern – Roger wollte uns bereits zur GV letztes Jahr eine Führung im grössten aktiven Stahlwerk der Schweiz ermöglichen.
Leider war dies aus betriebsbedingten Gründen nicht möglich im Oktober 2024 und musste daher kurzfristig abgesagt werden. Umso mehr freuen wir uns, dass die Exkursion nun nachgeholt werden kann!
Die Einladung solltet Ihr per Mail erhalten haben, ansonsten findet Ihr sie nochmals hier als PDF.
Wie der ein oder andere von Euch weiss, ist unser Vorstandsmitglied Hans-Peter Stolz auch in einem elsässer Bergbauverein (ASEPAM) aktiv.
Dieses Jahr findet dort ein tolles zweitägiges historisches Bergbauevent statt.
https://www.asepam.org/evenements-et-extras
Ihr seid herzlich zu einem Besuch eingeladen.
17. & 18. Mai 2025
„1549: Der Silberrausch“
Historische Nachstellung in der freien Natur
ERLEBEN SIE DAS ABENTEUER DER SILBERMINEN ZUR ZEIT DER HERREN VON RIBEAUPIERRE
Mit Hilfe der Association Patrimoine Paysan de Montagne nutzen Freunde und Mitglieder von ASEPAM fast vierzig Jahre Studium, Erforschung und Förderung des Bergbauerbes, um Ihnen eine Reise durch die Zeit anzubieten. Entdecken Sie den Alltag dieser Tausenden von Menschen, die seit über einem Jahrhundert die Landschaft des Val d’Argent prägen. Ein Rückblick auf das Silberfieber der Renaissance.
Der Besucher wird zum Akteur, zum Entdecker von Raum und Zeit!
Nach dem Mittelalter brachte die Renaissance neues, außergewöhnliches technisches Know-how zum Vorschein. Entdecken Sie, was sich hinter den Kulissen abspielt: Vom Bergmann bis zum Zimmermann und Schmied ist die Mine eine Welt voller Einfallsreichtum … und ein idealer Ort für reiche Entdeckungen!
AUF DEM PROGRAMM
Das Bergarbeiterdorf
Im Gasthof und Wirtshaus: Platten, Kuchen, Craft-Biere, Apfelsaft, Sirupe. Bergmannsbrei am Samstag und Wildschwein vom Glutofen am Sonntag!
Der Markt: Verkauf von Naturprodukten und traditionellem Kunsthandwerk.
Vorführungen und Mitmach-Workshops: Tischlerei, Schreinerei, Schmiedekunst, Lederverarbeitung, Schmuckherstellung, Wollkämmen, Töpferei, Korbflechterei, Spiele für Kinder, Tiere…
Der Bergbaurichter: Sie legen vor dem Richter und seinem Sekretär einen Eid ab, bevor Sie aufbrechen, um die Abbaustätten der Silbermine Saint-Louis Eisenthür zu erkunden.
In der Silbermine Saint-Louis-Eisenthür
Erzsortierung: Zerkleinern des Erzes durch die Schaideurs und Sortieren durch die Cloweresses.
Begrüßung der Bergleute: Werkzeuge, Ausrüstung, Begrüßung des Bergmanns und Gebet zur Heiligen Barbara…
Im Herzen des Berges, in den Stollen: die Klangwelt der Bergleute der Renaissance, des Houttman und der Bergleute, Wasserträger, Holzfäller, Arbeiter…
PRAKTISCHE INFORMATIONEN
ZEITPLÄNE:
Samstag, 17. Mai:
Zugang zum Dorf: 11.00 – 18.00 Uhr
Zugang zum Bergwerk: 13.00 Uhr — 18 Uhr / letzte Abfahrt zur Mine um 17 Uhr.
Sonntag, 18. Mai:
Zugang zum Dorf: 10.00 – 17.00 Uhr
Zugang zum Bergwerk: 11.00 – 17.00 Uhr / letzte Abfahrt zur Mine um 16 Uhr.
PREISE:
Der Zugang zum Bergarbeiterdorf, den Werkstätten und den dort stattfindenden Aktivitäten ist kostenlos.
Besuch der Mine Saint-Louis Eisenthür (1 Stunde Besuch): Erwachsene 17 € / Kind (5-12 Jahre) 10 €
Keine Zahlung per Kreditkarte.
ZU BIETENDES GERÄT:
Für das Dorf: Gutes Schuhwerk und entsprechende Kleidung.
Für die Mine: warme Kleidung, darunter dicke Socken und alte Hosen.
ASEPAM stellt für die Minenführung zur Verfügung: Helm mit Beleuchtung, Stiefel und Regenmantel.
WIE SIE KOMMEN:
Der Zugang zum Dorf Glückaufdorf, dem zentralen Punkt der Aktivität, wird zu Fuß mit 2 Möglichkeiten angeboten:
1 – Vom kostenlosen Rezeptionsparkplatz am oberen Ende des Rauentahlweges: Folgen Sie der Beschilderung aus der Stadt. Anschließend eine Miniwanderung ins Dorf (30 Min.): Kurzspaziergang „Auf den Spuren der Bergleute“ mit Stichen von Heinrich Gross (1529).
2 – Wanderung von Echery ab „La Tour des Mineurs“ über den Lehrpfad „Die Silberminen der Herren von Ribeaupierre“. Für den Zugriff auf die Animationsseite stehen zwei Wege zur Verfügung: Sie können die Karte von der Website asepam.org herunterladen.
Zuletzt hat die SGHB das grösste ehemalige Silberbergwerk des Schwarzwaldes im Jahre 1993 besucht – Da wird es doch mal wieder aller höchste Zeit!
Hans-Peter Stolz, der in sehr enger Verbindung mit dem Besucherbergwerk steht und dort schon viele Arbeitseinsätze erbrachte, hat uns eine exklusive Spezialexkursion ermöglicht.
Im gleichnamigen Berg „Schauinsland“ befinden sich 100km Abbaustrecke, auf 22 Sohlen, sowie 32 Stolleneingänge. Lasst uns gemeinsam die 800jährige Abbaugeschichte erkunden, die bis in das Jahr 1954 andauerte.

Die Einladung mit allen Details solltet Ihr per Mail erhalten, ansonsten gerne bei Hans-Peter melden:
E-Mail: exkursionen@sghb.ch
Anmeldeschluss ist der 10, Juni 2025.
Wir freuen uns auf Euch – Glück Auf!
Unser Präsident Rouven Turck lädt Euch alle herzlich am Montag den 07.04.25 ab 18:15 Uhr in die Universität Zürich ein.
Nähere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.
„Der römische Bergbau in Tresminas gehört zu den am besten erhaltenen Monumenten antiken Bergbaus. Nebst der Förderung sind auch die Überreste der Prospektion, der Aufbereitung (1000 Pochsohlen) sowie das System der Aquädukte von grossem Interesse für die Bergbau-Forschung.“ – Regula Wahl-Clerici
An den Vorträgen kann auch online via Zoom teilgenommen werden, der Link hierfür wird noch bekannt gegeben. Nähere Informationen zum Programm könnt Ihr dem Flyer entnehmen.
Bereits zum 26. Mal findet der Montanhistorik-Workshop statt – Dieses Jahr im GeoInformationszentrum Besucherbergwerk Grube Fortuna in Solms-Oberbiel bei Wetzlar.
Du 25 au 28 septembre 2025 aura lieu le 26ème atelier international d’histoire minière et de l’industrie minière à Solms-Oberbiel près de Wetzlar.
Nähere Informationen findet Ihr auf folgender Homepage:
Einladung zu einem Musikprojekt in den Asphaltminen von Val-de-Travers am 19/20. Oktober sowie der letzten Buchvorstellung des neuen Buchs „Bergwerke“ von Roger Widmer (https://bergwerkforschung.ch/).
Un project musical dans les Mines d’Aslphalte du Val-de-Travers le 19/20. Octobre et dernière présentation du livre „Bergwerke“ et entretien avec Roger Widmer (https://bergwerkforschung.ch/).
Mitte Septmber findet in Innsbruck die „1. Internationale Ressourcentagung Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“ statt. Es wartet ein spannendes, vielseitiges Programm! Genauere Infos gibt es hier:
Liebe Bergbaufreunde
Wir freuen uns, bald eine Exkursion nach Baulmes VD anbieten zu können: Die sonst verschlossen Stolleneingänge des Zementwerks in Baulmes bei Yverdon sind seit neustem offen – einer Befahrung steht also nichts mehr im Wege!
Der Abbau begann um 1900 untertägig im Steinbruch Rochettes. 1920 wurde dort
der Betrieb eingestellt, um in einem tieferen Niveau auf 7 Sohlen bis 1945 weitergeführt zu werden. Danach wurde wieder bei Rochettes im Tagbau abgebaut. Das gebrochene Gestein wurde über ein Rollloch, durch die 7 Sohlen des aufgelassenen Bergwerks, hinunter zur untersten Sohle befördert. Hier wurde es mit Loren zur Zementfabrik transportiert. 1962 wurde der Betrieb eingestellt und bereits im Jahr 1970 waren die Gebäude der Fabrik zurückgebaut.
Weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung (bis 1.3.2022) finden sich im PDF.
A l’occasion des 222 ans de la création du saumoduc qui reliait la mine de Panex sur Ollon à la saline des Dévens sur Bex, l’Association Cum Grano Salis vous propose une série d’animations festives ! Programme


Liebe Mitglieder, bald ist es soweit – die 40. Jahresversammlung der SGHB steht vor der Türe! Dieses Jahr führt sie uns zum Gonzen ins Sarganserland (SG).
Das Anmeldeformular gibt es hier und das Programm sieht folgendermassen aus:
PROGRAMM
Freitag, 25. Oktober 2019
11.00 Vorexkursion: Gonzen, Gesenke III und IV : Lange Zeit galten die Gesenke II und IV als nicht befahrbar. Vor drei Jahren haben einige Gonzenführer den bestehenden Durchschlupf soweit aufgeweitet, dass der Zugang möglich ist.
HINWEIS: Der Zugang erfolgt durch eine trockene, ca. 10m lange Kriechstrecke.
Samstag, 26. Oktober 2019
9.30 Hauptexkursion: Gonzen: Der mechanisierte Abbau 1953–1966 im Abbaufeld Mulde
Im Abbaufeld Mulde ist die Mechanisierung des Abbaus sehr schön ersichtlich. Die ersten Abbauten erfolgten noch mit Schüttelrutschenförderung, danach kamen erste, kurze Schrapper anstelle von Schüttelrutschen zum Einsatz. Erfolgreich wurde die Schrappertechnik anschliessend auch im Abbau sowohl in der Mulde als auch im Halbsteillager eingesetzt. Bis zu 300 m lange Grossschrappernalagen ermöglichten bis 1966 den rationellen Abbau geringmächtiger Erze.
Ausfahrt ca. 13.30.
14.00 Vorstandssitzung
15.30 Generalversammlung
17.00 Wissenschaftliche Tagung
20.00 gemeinsames Nachtessen im Restaurant Gonzenbergwerk (im Tagungsbeitrag eingeschlossen)
Sonntag, 27. Oktober 2019
9.30 Nachexkursion: Calanda (MH 39/2018) mit Roger Widmer & Anja Buhlke.
HINWEIS: Der Zugang zu den Stollen ist sehr anspruchsvoll und bei schlechtem Wetter ggf. nicht begehbar. Festes Schuhwerk, Helm und „Frosch“ sind hilfreich.
16.00 Ende der Exkursion.
Anmeldung und zusätzliche Informationen:
Anmeldung: ab sofort bis spätesten 20.10.2019 an das Sekretariat der SGHB (siehe Anmeldetalon).
Tagungsbeitrag: CHF 60.-, darin eingeschlossen sind: Führungen und Nachtessen am Samstag (ohne Getränke). Der Tagungsbeitrag wird an der Tagung eingezogen (bitte Bargeld mitbringen).
Anreise: Individuelle Anreise mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln bis Sargans.
Bahn: Infos/Fahrpläne: www.sbb.ch/fahrplan
Treffpunkte für die Exkursionen:
gemeinsame Fahrt mit PW zum Calanda am Sonntag: Wir bitten Euch deshalb bei der Anmeldung die Anzahl der im PW noch vorhandenen Mitfahrgelegenheiten anzugeben.
Achtung: Die Fahrten finden nur in privaten Fahrzeugen statt.
Ausrüstung: gute Wanderschuhe, Regen- und Sonnenschutz, Hand- oder Stirnlampe, Helm.
Picknick für Freitag, und Sonntag.
Weitere Informationen: Felix Hasler (felix.hasler@alumni.ethz.ch) und Rouven Turck.
Versicherung: Jede(r) Teilnehmer/in muss persönlich versichert sein.
Wir hoffen, dass Sie unser Programm interessiert und würden uns auf Ihre Teilnahme freuen!
Im PDF (hier klicken) findet Ihr das Detailprogramm und den Anmeldetalon zur Exkursion vom 28. September zum letzten noch erhaltenen Schachtkopf-Gebäude in Délemont.
Anmeldungen bitte bis am 15. September an Hans Peter Stolz (hpstolz@teleport.ch)!
Exkursion vom 28. September zum letzten noch erhaltenen Schachtkopf-Gebäude in Délemont


Zeichnung vom Schacht und ehemaligen Schachtkopf
Der alte Sitz der LANDI Arc Jura in Delémont wies arg beengte Verhältnisse auf und konnte nicht erweitert werden. In einem benachbarten Industriegelände kam eine Parzelle für einen Neubau infrage. Diese Möglichkeit wollte die LANDI Arc Jura nutzen. Die infrage kommende Parzelle war aber auch der Standort eines legendären und letzten Schachtkopf-Gebäudes, welches die Winde und den Aufzug eines Minenschachts beinhaltet. Erstellt worden war dieser Schachtkopf 1917 und gibt Zeugnis darüber, dass Delémont eines der wichtigsten Zentren des Schweizer Bergbaus beziehungsweise des Eisenabbaus war.

LANDI Parkplatz mit rot markiertem Schacht

Gebäude vom ehemaligen Schachtkopf
Mehrere Organisationen setzten sich dafür ein, dass dieses Schachtkopf-Gebäude nicht abgerissen wird. Wofür die Verantwortlichen der LANDI Arc Jura grosses Verständnis zeigten. Beschlossen wurde, dass das historisch einzigartige Gebäude um 55 m verschoben wurde, so dass der LANDI-Neubau Platz hat. Die Kosten für diese spezielle Zügelaktion von rund 400 000 Fr übernahm die Landi. Im Gegenzug will die Vereinigung zum Schutz der Minenschächte (Association de la tête du puits de mine Delémont) das Minengebäude mit Aktivitäten und Events beleben. Zusammen mit einer Foto-Ausstellung im Innern des historischen Gebäudes soll die Bergbauzeit in Delémont nicht in Vergessenheit geraten.

Der Ausstellungsraum
Wir dürfen am 28. September 2019 dieses Schachtkopf-Gebäude besuchen, erhalten bei einer Diaschau Einblick in seine Geschichte und werden bei einer ca. 2 Stündigen Wanderung durch das Gelände der ehemaligen Bergbauregion von Délemont geführt.
Wenn alles klappt, können wir zusätzlich am Nachmittag in Choindez das Museum der von Roll Werke besichtigen.

von Roll Museum (rechts)
Weitere Informationen zur Anmeldung folgen noch.
Glück Auf und bis bald, Euer Exkursionsteam.
Der alljährliche Pfingstmontags-Ausflug des Dachverbandes der Bergbauvereine in den Vogesen – einer unserer Partnervereine! – führt dieses Jahr ins Suggental im Schwarzwald. Das Suggental war insbesondere im 13. Jh. ein sehr bedeutendes Silber-, Blei- und Kupferrevier. Genauere Angaben zum Programm sind hier zu finden: