Aktuelles aus dem Bergwerk Herznach

Meeresboden mit zahlreichen Ammoniten

Die Entdeckung des rund 165 Millionen Jahre alten Meeresbodens hat dem Bergwerk eine höchst erfreuliche Publizität gebracht, was sich auch an der steigenden Anzahl Gruppenführungen und an den erhöhten Besucherzahlen an den regulären Öffnungstagen manifestiert. In zahllosen Fronarbeiten-Einsätzen wurde der Meeresboden für die Zuschauer zugänglich gemacht. Die Weiterentwicklung des Bergwerks geht stetig voran, indem die zweite Ausbauetappe gemäss dem 2016 beim Kanton eingereichten Konzept geplant wird. Diese zweite Etappe soll nach Möglichkeit bis zum Bergwerkfest vom 31. August/1. September 2019 realisiert werden. Es wird an allen Seiten kräftig daran gearbeitet.

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Rohstoffausstellung BodenSchätzeWerte

Vom 12.April bis 21. Oktober 2018 findet im Museum für Urgeschichte (n) in Zug eine Sonderstellung zu unserem Umgang mit Rohstoffen statt. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil und WERZ, das Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe Zug freuen sich sehr, die erfolgreiche Sonderausstellung zu unserem Umgang mit Rohstoffen in und mit dem Museum für Urgeschichte(n) in Zug zu präsentieren.

Entwickelt hat die Ausstellung focusTerra das erdwissenschaftliche Informations- und Forschungszentrum der ETH Zürich, wo sie auch bereits gezeigt wurde. Die Sonderausstellung war so erfolgreich, dass sie um ein halbes Jahr, bis im August 2016 verlängert wurde.

Mineralische Rohstoffe bilden die Grundlage unseres täglichen Lebens. Ihre Verfügbarkeit ist für uns selbstverständlich, und der weltweite Verbrauch nimmt stetig zu. Was sind die langfristigen Folgen unserer zunehmenden Nutzung nicht erneuerbarer Rohstoffe? Welche Herausforderungen kommen auf uns zu?

Die Ausstellung informiert über die Entstehung, den Abbau und die Nutzung von mineralischen Rohstoffen – und unseren Umgang damit, wenn wir ein Produkt nicht mehr brauchen. Was können wir tun, damit Rohstoffe wirtschaftlich, umweltfreundlich und sozialverträglich gewonnen und so lange und so effizient wie möglich genutzt und wiederverwendet werden können?

www.bodenschaetzewerte.ch

GV der SGHB vom 13. bis 16. September 2018 in Bivio

Wie heisst es doch so schön, man soll aus seinen Fehlern lernen… Wir versuchen es und geben deshalb das Datum für die diesjährige GV der SGHB so früh wie möglich bekannt.

Die GV findet dieses Jahr in Bivio statt, direkt im Zentrum einer geschichtsträchtigen Bergbauregion im Oberhalbstein. Einigen von uns bereits bekannt durch die Grabungen von Rouven Turck (Universität Zürich, Institut für Archäologie, Fachbereich Prähistorische Archäologie), in Zusammenarbeit mit Namhaften Institutionen aus dem Inn- und Ausland, über mehrere Jahre hinweg.
Bei diesen Grabungen wurden zahlreiche vergessene Abbau- und Verhüttungsanlagen, sowie erste Belege für einen prähistorischen Bergbau im Oberhalbstein entdeckt.

Wir werden das Vergnügen haben, an der GV mit höchst spannenden Exkursionen einen «kleinen» Einblick in die Welt des Prähistorischen- und vermutlich auch jüngeren Bergbaus zu erhalten. Der Oberhalbstein ist bekannt für seine vielen Fundstellen und natürlich auch die wunderbare Natur.

Weiter Informationen folgen.

 

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Exkursion der SGHB im Sommer 2018 (Vorschau)

Zwischen den Sommerferien und der GV der SGHB in Bivio, möchten wir Euch ein weiteres Exkursion-Highlight bieten. Wir möchten zusammen die Bohnerzregion, mit Schwerpunkt Dünnerrntal bei Balsthal besichtigen. Wenn möglich, möchten wir bei Delémont mit einem einzigartigen Aufschluss starten, dann verschieben wir mit unseren privaten Fahrzeugen ins Dünnerntal und besichtigen dort mehrer interessante Aufschlüsse.

Neben vergessenen Abbaustellen gibt es in dieser Region bergbaulich auch sonst einiges zu entdecken. So z.B. das Museum der Von Roll in Choindex, oder das spannende Keramik-Museum und das Museum in Balsthal, ebenfalls mit interessanten Themen aus der industriellen Hochblüte des Tales . Diese werden wir aber nicht besichtigen, sondern unser Augenmerk auf die zahlreichen vergessenen Aufschlüsse an den beiden Talflanken legen.

Das Programm steht noch nicht fest, aber es ist der Wunsch, wenn es zeitlich machbar ist im Frühmittelalterlichen Bergbaugebiet am Oberdörferberg Mittagspause zu machen. Bei schönem Wetter ist Picknick möglich, bei schlechter Witterung bietet das Bergrestaurant Oberdörferberg Zuflucht.

Genauere Angaben folgen noch 🙂

 

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Exkursionen der SGHB im Frühjahr 2018 (Programm und Anmeldung)

Nachdem unsere Webseite wegen technischer Probleme eine kurze Zeit nicht mehr online war, ist es jetzt um so dringender, die Programm-Highlights des laufenden Jahres vorzustellen.

Im Frühjahr ist eine Exkursion ins Besucherbergwerk Chrästel in Buchs ZH geplant. Das Bergwerk befindet sich einige Fahrminuten von Regensdorf entfernt, oberhalb von Buchs.
Diejenigen, welche das Minaria 38 erhalten haben, durften bereits mit ein paar wenigen Fotos und Texten, einen ersten Einblick ins Bergwerk und seiner Geschichte erhalten. Das Bergwerk ist in seiner Art vermutlich einmalig in Europa und bietet so viele unterschiedliche Eindrücke, dass man es selber einmal besucht haben muss. Aus diesem Grund werden wir im Frühjahr 2018, der genau Termin wird noch bekannt gegeben, eine kleine Exkursion ins Bergwerk Buchs unternehmen.
Das Bergwerk ist sehr einfach befahrbar, es sind sogar Fotos von Besucherinnen in Stöckelschuhen bekannt. Es wird eine leichte, zweistündige Führung durch die Familie Wetzel geben. Für die Mutigen unter Euch empfiehlt es sich, Stiefel mitzunehmen. Wenn das Wasser im See nicht zu hoch steht, werden wir mit den verwegenen Teilnehmern durch den See waten. Anschliessend ein gemütliches Beisammensein im angrenzenden Restaurant, mit feinen Wähen 🙂

Programm und Anmeldung zum downloaden

 

Hier noch der Link zu einigen Fotos aus dem Bergwerk Buchs.

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Scientifica 1.-3. September 2017

Daten aus dem Ofen

Wie untersucht man Epochen, aus denen keine schriftlichen Daten überliefert sind? Mit original prähistorischen Öfen, die an der Scientifica in Betrieb sind, wird anschaulich gezeigt, wie Daten aus Ausgrabungen experimentell nachgeprüft werden können.

Röstofen am Torri (TI)

Der Fachbereich Prähistorische Archäologie UZH präsentiert in Kooperation mit dem Verein ExperimentA einen bunten, heiss servierten Datenmix aus dem Ofen: Prähistorische Öfen, mit denen Erze verhüttet, Metall gegossen und Rohstoffe verarbeitet wurde, sind nach greifbaren und messbaren Schemata errichtet und an der Scientifica in Betrieb. So werden Grösse, Material, Volumen, Form, Betriebstemperatur, chemische Prozesse und das Handwerk dieser prähistorischen Technik unmittelbar erfahrbar.

 

Azurit aus der Grube bei Schlitten (GR)

Das Forschungsteam untersucht mehr als 2500 Jahre alte pyrotechnische Installationen aus der Bronze- und Eisenzeit im rätischen Alpenraum und in der keltischen Siedlung von Vix im Burgund. Ziel ist ein Verständnis der chaînes opératoires, der handwerklichen Prozesse, in einer Zeit ohne Schrift- und Bildzeugnisse. Das erworbene Wissen wird von der experimentalarchäologischen Gruppe ExperimentA in Versuchen umgesetzt und überprüft, und macht so antikes Handwerk greifbar.

Weitere Informationen zum Projekt Ofen: www.scientifica.ch

GV 2017 vom 22. bis 24. September

Hotel Ofenhorn in Binn

 

 

 

Erst gerade waren wir noch an der GV im Tessin, durften dabei auch einen kleinen Blick über die Grenze werfen und schon steht die GV 2017 im Binntal vor der Tür.

Das Programm mit der Anmeldung zur GV vom 22. bis 24. September ist ab sofort online verfügbar und kann als PDF heruntergeladen werden.

  • Am 22. September findet wie gewohnt die Bergbauliche Vor-Exkursion statt. Wer das Bergwerk am Helsenhorn kennt, der weiss, dass die Teilnehmer dieser Vor-Exkursion so einige Anstrengungen im teilweise weglosen Gelände erwarten.
  • Einmal etwas anders, findet am Samstag die Haupt-Exkursion zur Mineralgrube Lengenbach statt mit anschliessendem gemeinsamen Nachtessen im Hotel Ofenhorn.
  • Am Sonntag folgt dann etwas ungewohnt die Generalversammlung im Burgsaal, dem Regionalmuseum in der Nähe des Hotels Ofenhorn.

Ich möchte noch die einmalige Landschaft und das liebevoll restaurierte Hotel Ofenhorn in Binn erwähnen. Uns werden sicher wieder interessante Tage, angereichert mit News aus der Bergwerkforschung, unterhaltsamen Gesprächen und kulinarischen Genüssen erwarten.

Programm zum downloaden

 

Anmeldung zum downloaden

 

 

Malkasten der Erde

Farben des Aargaus

Ausstellung im alten Bergwerk Herznach vom Sonntag
4. Juni 2017 von 13 bis 17 Uhr.

Geologe ANDRÉ LAMBERT, VEB-Mitglied, hat zusammen mit dem Künstler STEFAN MUNTWYLER aus Windisch einen Aquarell-Malkasten realisiert, dessen Farben aus Steinen und Erden des Kantons Aargau hergestellt sind. Darunter ist auch Eisenerz aus dem Bergwerk Herznach verwendet worden, was uns sehr freut. Am Sonntag, 4. Juni 2017 (13 bis 17 Uhr), werden André Lambert und Stefan Muntwyler im Stollen das Resultat ihrer aufwändigen Arbeit präsentieren. Der Aargauer Aquarellmalkasten ist zweifellos etwas Spezielles; er eignet sich insbesondere auch als Geschenk.

Download Flyer

 

News und Rückblick aus Herznach

Die Gegend um Hernach ist aktiv…nicht Radio, noch Hyper, sondern Bergbauaktiv. Im regelmässig erscheinenden Newsletter schauen die Freunde des Bergwerks Herznach zurück auf einen erfolgreichen Saisonstart und blicken nach vorne auf die Veranstaltung vom kommenden Sonntag 4. Juni, der Präsentation des Aargauer Malkastens im Stollen und machen auf den Folkloreanlass vom 2. Juli aufmerksam. Beide Anlässe sind etwas Besonderes, weshalb alle herzlich dazu eingeladen sind.

 

Download Newsletter

 

Ankündigung: Exkursion zur Tunnelbaustelle Belchen (SO)

Liebe Bergbauinteressierte,
die diesjährige zweite Tagesexkursionen führt uns am 12. November zur
Tunnelbaustelle 3. Röhre Belchen SO. Details zum Projekte sind hier zu finden:

www.belchentunnel.ch

Die Exkursion beginnt um 14 Uhr  und dauert 2 bis 2,5 Stunden. Die Teilnehmerzahl ist auf 13 Personen beschränkt, es wird gemäss Eintreffen der Anmeldung entschieden. Das Anmeldeformular finden Sie im Anhang. Die Detailinformationen zur Tunnelbaustelle erfolgen nach Bestätigung der Anmeldung.

Mit Grüssen & Glückauf!
Hans Peter Stolz

pdf-icon  Download der Anmeldung

Bericht: Exkursion nach Dardagny 22. Mai 2016

Vermutlich einer der längsten Anfahrtswege, seit die SGHB Exkursionen anbietet… würde sich da überhaupt jemand anmelden? Das war meine grösste Angst bei der Ausschreibung zur aktuellen Exkursion im Frühling 2016. Aber die Ölsande und Öl-auswaschungen von Dardagny hatten mich so fasziniert, ich würde die Exkursion auch alleine durchführen.
Doch bei weitem gefehlt, ich ging nicht alleine auf Exkursion und durfte bei angenehmem Wetter mit einer kleinen, aber umso interessierten Gruppe durch die Wälder von Dardagny streifen.

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Job gesucht?

JOBS MIT ABENTEUERFLAIR
in der historischen Gotthardfestung Sasso San Gottardo

Für die Sommersaison 2017 (Mai-Oktober) suchen wir:

© Geschütz 04 I Fondazione Sasso San Gottardo (Jeff Skropp)Einen Mitarbeiter für Technik & Unterhalt
bei Interesse auch Gästebetreuung/Führungen möglich, 60-100%

Mehrere Mitarbeiter Museumsteam (Aushilfen, Vollzeit)
Abwechslungsreiche Aufgaben: Führungen, Gästebetreuung, Kasse, Buchungsbüro, Stollen-Seilbahndienst, Souvenirshop.
Sprachen: Schweizerdeutsch, Italienisch von Vorteil

 

© historische Festung 03 I Fondazione Sasso San Gottardo (Jeff Skropp)Freiwillige Mitarbeiter (Einsatzdauer nach Absprache)
Sie unterstützung zusammen mit anderen Freiwilligen den Museumsbetrieb insbesondere in der historischen Festung und übernehmen Führungen.

Interesse an einer abwechslungsreichen Arbeit tief im Innern des Gotthards?

 

Auf Wunsch steht eine kostenlose Wohnmöglichkeit auf dem © Kristall 02 I Fondazione Sasso San Gottardo (Jeff Skropp)Gotthardpass zur Verfügung.
Unkomplizierte Persönlichkeiten mit einem Flair für den Umgang mit vielschichtigem Publikum bewerben sich per Mail bei Damian Zingg, Museumsleiter, info@sasso-sangottardo.ch

 

pdf-icon PDF zum downloaden

Veröffentlicht unter News

Cu

le cuivre

Oranges Metall, das Kupfer ist überall versteckt: in unseren Mauern und auf unseren Dächern, in unseren Computern und unserer Ernährung, im Blau der Bilder und Metall der Trompeten und Zimbeln.
Seit beinahe 10’000 Jahren begleitet Kupfer die Menschen und ihre Kulturen. Das Kantonale Museum für Geologie bietet eine Reise in die Geschichte, dieses geheimnisvollen Metalls. Die temporäre Ausstellung ist in zwei Teile geteilt, der erste widmet sich den natürlichen Aspekten und den bemerkenswerten Eigenschaften des Metalls und der zweiten der historischen Bedeutung von Kupfer.

webseite

Die Ausstellung ist noch bis 19.März 2017 geöffnet.
Palais de Rumine
Place de la Riponne 2bis
1005 Lausanne

Twannberg Meteorit

In der Schweiz wurden in der Vergangenheit nur acht Meteoriten gefunden. Aber seit der Erstentdeckung eines Meteoritenfragments auf dem Twannberg, wurden weit über hundert weitere Fragmente gefunden.

Der Twannberg-Meteorit fiel vor ca. 160’000 Jahren auf die Erde und zerbarst dabei bei seinem Eintritt in die Atmosphäre in hunderte Einzelstücke. Das erste Fragment entdeckte 1984 die Bäuerin Margrit Christen, als sie Steine auf einem Feld sammelte. Dabei fiel ihr das ungewöhnliche rostige Stück auf, dass «auffällig schwer» gewesen sei.

Die Ausstellung «Twannberg-Meteorit – Jäger des verlorenen Schatzes» hat am 19. August im Naturhistorischen Museum von Bern ihre Tore geöffnet. Die Ausstellung widmet sich ganz den bisherigen Erkenntnisse über den Meteoriten und den Meteoritensammlern.

www.twannbergmeteorit.ch
Artikel im Tagesanzeiger

Führungen mit Meteoriten-Forscher Beta Hofmann finden an folgenden Tagen statt:

Mo, 10. Oktober 2016
Mi, 23. November 2016
Mi, 22. März 2017
Mi, 26. April 2017

Ein Bergbaufund aus dem Val Madris

In letzter Zeit habe ich mit Rouven Turck schon vermehrt über einen möglichen Bergbau auf Kupfer im Avers diskutiert. Schriftliche Überlieferungen, welche einen Bergbau im dünn besiedelten und waldarmen Avers bestätigen würden, sind bis anhin nicht bekannt. Eine erste Überlieferung von möglichen Hinweisen auf einen Bergbau im Avers, findet man bei Chr. Walkmeister (1889). Dieser zitiert eine mündliche Überlieferung, welche von den Folgen eines ehemaligen Bergbaus erzählt:

«Hinten im Thale soll einst ein Bergwerk bestanden und den ersten Anlass gegeben haben zu der verhängnisvollen Verwüstung der Wälder, wodurch die Bewohner immer mehr gezwungen wurden, das herrliche Alpenthal zu verlassen.»

Ebenso schreibt auch Ernst Lechner (1897) über die Folgen eines Bergbaus im Bregalga, einem kleinen Nebental:

«Die Abholzung wird dem Bergbau zugeschrieben, der einst im Nebenthale Bregalga betrieben wurde. Man erzählt, damals habe ein Mann warnend gesagt, es werde die Zeit kommen, wo man zwei Stunden weit thalabwärts laufen müsse, um die Ruthen zu einem Besen zu holen.»

Die einzige mir bis anhin bekannte Publikation, die Funde erwähnt, welche einen Bergbau im Avers bestätigen können, ist ein Artikel aus dem Bündnerischen Monatsblatt, aus dem Jahr 1930. In diesem Bericht von Hans Annaheim, beschreibt dieser Schlackenfunde einer ehemaligen Verarbeitungsstelle im Val Madris. Er beschreibt von bis zu faustgrossen Schlackenfunden auf der nördlichen Flanke des Felsriegels beim Punkt 1983 zwischen der Alp Bles und dem Stausee weiter hinten.
blick-hinab-auf-die-nordflanke-des-felsriegels

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Forschen, graben und lehren ….

Seit dem Jahr 2013 suchen Studierende der Universität Zürich gemeinsam mit Archäologen Sommer für Sommer nach Spuren des prähistorischen Bergbaus im Oberhalbstein.
Auch diesen Sommer war Routen Turck mit einem 20-köpfigen Grabungsteam im Kurses im Einsatz. Schwerpunkt der diesjährigen Grabungen war eine metallurgische Fundstelle im Val Faller. Neben dieser Grabung bei Plaz wurden auch mehrere vergessene, aber vermutete Abbaustellen in der näheren Umgebung gesucht und gefunden.

pdf-icon Download Zeitungsbericht

 

Neuauflage der Broschüre über das Bergwerk Herznach

Mit dem bevorstehenden Bergwerkfest erhoffte sich der Verein Eisen und Bergwerke (VEB) zusätzliche Mittel für den Stollenausbau. Im Vorfeld des grossen Festes wurde im Rahmen einer Vernissage die Neuauflage der Bergwerk-Broschüre vorgestellt.

0.53171700_1472469371Von Dieter Deiss

Es war ein prächtiger Sommerabend an einem wunderbaren Platz unter der Herznacher Wettertanne, als die Gästeschar mit der Bergwerkbahn vorfuhr. Stefan Schraner, Präsident vom «Verein Eisen und Bergwerke» (VEB), begrüsste und Vizepräsident Geri Hirt führte in die Neuauflage der Bergwerk-Broschüre ein. «Es ist für uns ein Glücksfall, dass wir mit dem Geologen Peter Diebold und dem Historiker Linus Hüsser gleich über zwei hauseigene Fachleute verfügen», meinte Hirt. Tatsächlich sind denn auch die beiden einheimischen Wissenschafter die Hauptautoren der 60 Seiten starken Broschüre.

Die erste Auflage entstand 2005 auf Initiative und unter tatkräftiger Mithilfe von Peter Bircher, dem damaligen Präsidenten des Vereins Dreiklang, woraus dann später der Jurapark Aargau entstanden war. Die Neuauflage sei insbesondere ergänzt worden mit zahlreichen Fotos und Illustrationen, führte Geri Hirt aus. Die Broschüre wird zum Preis von drei Franken verkauft. Sie kann bei den Verwaltungen der vier «Bergwerksgemeinden», bei der Geschäftsstelle Jurapark oder direkt beim Verein Eisen und Bergwerke bezogen werden (Neue Fricktaler Zeitung 2016).

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Der Renggbach und seine Meister

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Dokumentation Eygraben, Sperre 7 (vorher/nachher), 1921, STALU 2012/118/160

Wenn aus dem Westen ein extremes Gewitter an der Pilatuskette hängen bleibt, fallen im
etwa 12 Quadratkilometer grossen Einzugsgebiet des Renggbachs innerhalb von wenigen
Minuten unglaubliche Wassermengen an. Der Abfluss wie auch das mobilisierte Geschiebe
müssen über das Renggloch abtransportiert werden. Würde der Renggbach ausbrechen und über den Krienbach ablaufen, drohte eine Hochwasserkatastrophe für Kriens und Luzern.

Die Ausstellung im Museum im Bellpark berichtet über die Naturrisiken, die sich aus der besonderen geologischen und topografischen Situation ergeben und zeigt in Fotografien, historischen Plänen und Originaldokumenten aus dem Staatsarchiv Luzern auf, welche Massnahmen in unterschiedlichen Zeiten zur Bändigung des Baches getroffen wurden. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Kanton Luzern, Abteilung Naturgefahren und der Renggbachgenossenschaft Kriens.

Da ich schon selber auf der Suche nach einem Stollen, stundenlang im steilen Eygraben herumgekraxelt bin, finde ich das Thema dieser Ausstellung sehr interessant.

Die Ausstellung ist noch vom 27. August bis 6. November 2016 und vom
19. November 2016 bis 5. März geöffnet.

Am Samstag, 3. September findet eine Exkursion zum Thema «Geologie des Rängglochs» statt (nähere Angaben siehe PDF).

Am Samstag 24. September wird mit einer weiteren Exkursion die Gewässerkorrektur in der Schlucht des Renggbachs erläutert (nähere Angaben siehe PDF).

pdf-iconPDF zum downloaden

Bergauf Bergab

10’000 Jahre Bergbau in den Ostalpen

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Im Vorarlberg Museum in Bregenz findet eine sehenswerte Sommerausstellung vom
11. Juni bis 26. Oktober zum Thema Rohstoffe der Südalpen statt.

Die Rohstoffvorkommen der Ost- und Südalpen motivierten bereits in urgeschichtlicher Vergangenheit Bergbau. Die Suche nach Metallen und Salz führte oft erst zur Besiedlung der alpinen Landschaften. Heute sind uns diese Zusammenhänge nicht mehr bewusst. Die Alpen werden von den meisten Menschen als Verkehrshindernis oder als Freizeitpark wahrgenommen. „Bergauf Bergab“ erzählt von der Frühgeschichte des alpinen Bergbaus, von den Alpen als Lebensraum. Gezeigt werden dazu mehr als 600 – vielfach hochkarätige – Objekte (Foto: www.bregenz.travel).

Einladung und Anmeldung zur GV 2016

GV der SGHB vom 21. bis 23. Oktober 2016 in Bellinzona

Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon wieder ist es so weit, die Einladung und Anmeldung für die kommende GV zu veröffentlichen. Leider sind unsere Kapazitäten in der Ferienzeit ein wenig beschränkt, weshalb die Einladung als erstes in der Deutschen Version erscheint. Sobald die Übersetzungen verfügbar sind, werden diese auch zusammen mit dem Jahresbrief versendet.
Wir freuen uns darauf, Sie mit einem abwechslungsreichen und interessanten Programm, in der Sonnenstube der Schweiz empfangen zu dürfen. Bitte reservieren Sie so schnell wie möglich Ihre Hotelzimmer, es war uns dieses Mal leider nicht möglich, ein kleines Kontingent reservieren zu lassen. Eine Liste mit ausgewählten Hotels in der näheren Umgebung des Tagungsortes können Sie unten downloaden.
Wir bitten alle Teilnehmer die mit dem PW anreisen werden, uns die Anzahl der noch freien Plätze mitzuteilen. Wir brauchen diese Angaben für die Planung der Transporte zu den Exkursions-Orten.

pdf-iconEinladung und Programm DE zum downloaden

 

pdf-iconAnmeldung DE/Fr zum downloaden

 

pdf-iconListe mit möglichen Hotels zum downladen

Anmeldung zur Exkursion nach Genf am 25. Juni 2016

IMG_4219Der Termin unserer ersten Exkursion in diesem Jahr rückt immer näher. Es ist an der Zeit die Daten für die Anmeldung bekannt zu geben. Es ist uns allen bewusst, dass der Bergbau im Gebiet von Dardagny nicht mit dem Bergbau in den Alpen zu vergleichen ist. Aber ist es nicht faszinierend, dass wir in der Schweiz unser eigenes Erdöl gewonnen haben? Die Chance einmal seine Finger ins schwarze Gold von Dardagny zu tauchen, sollte deshalb nicht ungenutzt bleiben. Alle weiteren Angaben zum Programm der Exkursion und die Anmeldung können Sie hier downloaden.

pdf-iconDownload Programm und Anmeldung

 

Pfingstmontag-Ausflug im Elsass

Am 16. Mai 2016 findet im Elsass der traditionelle Pfingstmontag-Ausflug statt. Dieses Jahr führt die Wanderung in Giromagny zu den Spuren der Rosemont Minen Verhüttungsanlagen und einer fantastischen Landschaft. Interessante Programmpunkte wie die alte Schmelzerei, ein vom Verband angebotener Apéro, Besichtigung des Bergbaumuseums, alte Stollen und Wildpflanzen lassen diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

pdf-icon Programm download

«Silbergeschrei» im Elsass

14. und 15. Mai 2016

Vom Dorf zur Mine…
Nach dem Mittelalter, zeigte die Renaissance einen aussergewöhnliche technische Einfallsreichtum. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen: vom Mineur über den Zimmermann bis hin zum Schmied, die Mine ist eine Welt voller Einfallsreichtum und Durst nach neuen Entdeckungen!
Bildschirmfoto 2016-03-29 um 14.29.19Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite Association Spéléologique pour l’Étude et la Protection des Anciennes Mines ASEPAM.

Erdöl in der Schweiz…?

25. Juni 2016
Exkursion nach Dardagny (GE) zu den historisch abgebauten Ölsanden. Die Exkursion führt uns zu sprudelnden Erdölquellen, sowie zu alten Stollen und Schächten, mit denen der ölhaltige Sand abgebaut worden war. Neben dem schwarzen Gold der Schweiz, werden wir je nach Witterung und Zeit auch noch einen kurzen Blick ins Reich des gelben Goldes werfen können 🙂

Weiter Informationen zum genauen Programm und der Anmeldung folgen noch.

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GV 2016

21. bis 23. Oktober 2016

Medeglia-historischDas Datum und der Austragungsort der diesjährigen GV der SGHB stehen nun definitiv fest. Austragungsort ist Bellinzona im sonnigen Tessin und wie üblich werden im Umfeld der GV wieder sehr interessante Exkursionen angeboten:

  • Freitag 21. Oktober: Vorexkursion, nur geeignet für versierte Forscher und am Abend Vorstandssitzung.
  • Samstag 22. Oktober: Am Morgen besichtigung einer militärischen Befestigung in Biasca und am Nachmittag GV mit anschliessendem gemeinsamen Nachtessen.
  • Sonntag 23. Oktober: Exkursion ins Bergbaurevier im Valle Morobia.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung folgen.

Piccolo Museo

Ich wurde in letzter Zeit oft angefragt, wie es mit dem Piccolo Museo nach dem Tod von Beppe Zanetti weitergehe. Nun führten mich die ersten Vorbereitungen für die GV 2016 ins Tessin und diesen Anlass wollte ich auch dazu nutzen, einen «piccolo» Blick ins Museo  von Beppe zu werfen.
Roland Bandi war so freundlich und nahm sich die Zeit für eine private Führung durch das Piccolo Museo. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen erreichten wir die engen Gassen von Sessa. Das erste was ich an diesem Tag lehrte, es gibt in Sessa ein weiteres Museum mit dem Namen «Piccolo Museo».  Aber aufgepasst, da besteht nicht nur im Namen «Piccolo Museo Sessa» ein «piccolo» Unterschied, er besteht auch beim Thema der Sammlung, welche wenig mit dem Bergbau des Malcantone gemeinsam hat.
Für mich war der Besuch im Museo eine Premiere. Natürlich hatte ich schon viel von dem kleinen Museum gehört, hatte ja auch schon Artikel von Beppe im Minaria gesetzt, aber was sich da in den engen Räumen für eine Fundgrube auftat, dass hätte ich mir bei weitem nicht vorstellen können.
Schon von weitem sehe ich das frisch angebrachte Werbebanner an der Fassade des WerbebannerPiccolo Museo. Eine grosse schwarz/weiss Fotografie mit Bergleuten vor dem Mundloch des Bergwerkes Costa. Dann stehe ich vor dem Museo… bereits von aussen fällt einem auf, wie «piccolo» das Museo daherkommt. Aber es fällt einem noch etwas weiteres auf! Da wird an der Instandhaltung des Gebäudes gearbeitet, es wird Investiert. Am Dachrand funkeln uns im warmen Sonnenschein kupferfarbig die frisch montierten Dachrinnen entgegen und auch die Abläufe sind frisch ersetzt worden. Man sieht, da ist jemand stark darum bemüht, das Piccolo Museo in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
Nachdem uns Roland die Tür geöffnet hat und jeder von uns ein Ticket für den Eintritt ins Museo erhalten hatte, fällt mir auch im Innern des Museo auf, dass hier gearbeitet wird. An einigen Stellen stehen Spriesse, das Mauerwerk wird ausgebessert… es wird aktiv am DachrinneErhalt des Museo gearbeitet. Wie Roland uns erklärt, bietet er, leider noch nicht ganz offiziell Führungen durchs Museo an. Es ist auch das Ziel von Luana Zanetti, das Piccolo Museo in absehbarer Zeit wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aber dies bedeutet auch, dass zuvor noch einige Arbeiten zu erledigen sind.

Ich möchte dem Leser mit den Fotos in der Fotogalerie einen kleinen Einblick in den grossartigen Fundus des Piccolo Museo’s vermitteln und wünsche Luana Zanetti viel Glück beim Erhalten des Vermächtnis von Beppe Zanetti.

Roger Widmer im Februar 2016

 

 

Es ist noch viel zu tun….

Im Bergwerk Herznach herrscht ein emsiges Treiben unter Tage. Den der Verein Eisen und Bergwerke kurz VEB genannt, hat sich ein hoches Ziel gesetzt. Bis zum Bergwerksfest am 3./4. September 2016 wollen sie ein Teilstück des Hauptstollens für die Öffentlichkeit befahrbar machen. Mehr erfährt der Interessierte im Newsletter Nr. 3 vom Januar 2016.

pdf-icon

Zum Download

Ein neues Besucherbergwerk im Malcantone

Der L’Associazione Acqua Fregia ist es gelungen, die nötigen Bewilligungen zu erhalten, um die alte Goldmine in Costa di Sessa für touristische Ziele auszubauen. Das Projekt «Goldmine» geht nun in die Umsetzungsphase. Kantonale- sowie kommunale Behörden haben grünes Licht für die kommenden Arbeiten und einer finanziellen Unterstützung gegeben.
Zum Start der geplanten Arbeiten wurde eine sehr interessante Webseite eingerichtet, wo die bereits erfolgten Arbeiten verfolgt werden können.

Wir wünschen den vielen freiwilligen Helfern viel Glück und ein gutes Gelingen bei den oft sehr aufwändigen und mühevollen Arbeiten unter Tage.

www.minieradoro.ch

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Montafoner Zeitmaschine

Liebe SGHB Mitglieder

Es liegen zwei ereignisreichen Tagen im halbverschneiten Montafon und seinen fröhlichen Menschen hinter uns. Wir haben eine wundervolle Landschaft kennengelernt, welche durch einen alten und langanhaltenden Bergbau stark geprägt wurde. Noch viele Geheimnisse sind in den unzähligen, heute aber überwachsenen Halden und den sich dahinter befindenden Stollen versteckt. Einige Erkenntnisse der seit längerer Zeit durchgeführten Grabungen waren Themen unserer Geländebegehung bzw. der Vorträge am Abend.
Als Folge dieser archäologischen Grabungen wird am 9. November 2015 ein Buch zu den verschiedensten Forschungsbereichen, die neue Erkenntnisse zum prähistorischen Bergbau im Montafon beitragen, veröffentlicht. Die populärwissenschaftliche Dokumentation von 15 Jahren archäologischer Forschung wurde realisiert von der Goethe-Universität Frankfurt und der Gemeinde Bartholomäberg im Montafon. Fundiertes Wissen zum alten Bergbau und der Kulturlandschaft Bartholomäberg auf neustem Stand!

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Thomas Zollinger (privat öfters im Montafon anzutreffen) hat sich bereiterklärt, für uns dieses sicher interessante Buch direkt in die Schweiz zu bringen.

Der Preis beläuft sich auf 19.80 Euro (ca. Fr. 22.00). Dazu kommen Porto und Verpackung, hier muss mit max. Fr. 8.00 gerechnet werden. Zahlung per Einzahlungsschein in CHF.

Wer Interesse an diesem Buch zu diesen Konditionen hat, kann sich via Email bei mir schenk.stammen@bluewin.ch mit seiner Adresse melden.

Das Angebot gilt bis spätestens am 30. November 2015.