GV der SGHB vom 25.-27. Oktober 2019 am Gonzen!

Liebe Mitglieder, bald ist es soweit – die 40. Jahresversammlung der SGHB steht vor der Türe! Dieses Jahr führt sie uns zum Gonzen ins Sarganserland (SG).

Das Anmeldeformular gibt es hier und das Programm sieht folgendermassen aus:

PROGRAMM

Freitag, 25. Oktober 2019

11.00 Vorexkursion: Gonzen, Gesenke III und IV : Lange Zeit galten die Gesenke II und IV als nicht befahrbar. Vor drei Jahren haben einige Gonzenführer den bestehenden Durchschlupf soweit aufgeweitet, dass der Zugang möglich ist.

HINWEIS: Der Zugang erfolgt durch eine trockene, ca. 10m lange Kriechstrecke.

Samstag, 26. Oktober 2019

9.30 Hauptexkursion: Gonzen: Der mechanisierte Abbau 1953–1966 im Abbaufeld Mulde
Im Abbaufeld Mulde ist die Mechanisierung des Abbaus sehr schön ersichtlich. Die ersten Abbauten erfolgten noch mit Schüttelrutschenförderung, danach kamen erste, kurze Schrapper anstelle von Schüttelrutschen zum Einsatz. Erfolgreich wurde die Schrappertechnik anschliessend auch im Abbau sowohl in der Mulde als auch im Halbsteillager eingesetzt. Bis zu 300 m lange Grossschrappernalagen ermöglichten bis 1966 den rationellen Abbau geringmächtiger Erze.
Ausfahrt ca. 13.30.

14.00 Vorstandssitzung

15.30 Generalversammlung

17.00 Wissenschaftliche Tagung

  • 17.00 Heidi Hofstettler, Fotoreise Bergwerke Ostdeutschland
  • 17.30 Beat Meier: Balsthal, Bohnerze
  • 18.00 Jill Dominizak Coray & Monika Bichsel: Braunkohle Bergwerk Boltigen
  • 18.30 Pause
  • 18.45 Ulla Wingenfelder, SGHB-Forschungsfonds-Vortrag
  • 19.15 Anja Buhlke: Calanda

20.00 gemeinsames Nachtessen im Restaurant Gonzenbergwerk (im Tagungsbeitrag eingeschlossen)

Sonntag, 27. Oktober 2019

9.30 Nachexkursion: Calanda (MH 39/2018) mit Roger Widmer & Anja Buhlke.

HINWEIS: Der Zugang zu den Stollen ist sehr anspruchsvoll und bei schlechtem Wetter ggf. nicht begehbar. Festes Schuhwerk, Helm und „Frosch“ sind hilfreich.

16.00 Ende der Exkursion.

Anmeldung und zusätzliche Informationen:

Anmeldung: ab sofort bis spätesten 20.10.2019 an das Sekretariat der SGHB (siehe Anmeldetalon).

Tagungsbeitrag: CHF 60.-, darin eingeschlossen sind: Führungen und Nachtessen am Samstag (ohne Getränke).  Der Tagungsbeitrag wird an der Tagung eingezogen (bitte Bargeld mitbringen).

Anreise: Individuelle Anreise mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln bis Sargans.

Bahn: Infos/Fahrpläne: www.sbb.ch/fahrplan

Treffpunkte für die Exkursionen:

  • Freitag: 11.00 Gonzenbergwerk, Vild 17, 7320 Sargans
  • Samstag: 9.30 Gonzenbergwerk, Vild 17, 7320 Sargans
  • Sonntag: 9.30 Hotel Post, Bahnhofstrasse 1, 7320 Sargans
    HINWEIS: Parkplätze vis à vis vor Coop

gemeinsame Fahrt mit PW zum Calanda am Sonntag: Wir bitten Euch deshalb bei der Anmeldung die Anzahl der im PW noch vorhandenen Mitfahrgelegenheiten anzugeben.

Achtung: Die Fahrten finden nur in privaten Fahrzeugen statt.

Ausrüstung: gute Wanderschuhe, Regen- und Sonnenschutz, Hand- oder Stirnlampe, Helm.

Picknick für Freitag, und Sonntag.

Weitere Informationen: Felix Hasler (felix.hasler@alumni.ethz.ch) und Rouven Turck.

Versicherung: Jede(r) Teilnehmer/in muss persönlich versichert sein.

Wir hoffen, dass Sie unser Programm interessiert und würden uns auf Ihre Teilnahme freuen!

Exkursionsankündigung: 28.9.2019 nach Délement

Exkursion vom 28. September zum letzten noch erhaltenen Schachtkopf-Gebäude in Délemont

Zeichnung vom ehemaligen SchachtkopfZeichnung vom Schacht

Zeichnung vom Schacht und ehemaligen Schachtkopf

Der alte Sitz der LANDI Arc Jura in Delémont wies arg beengte Verhältnisse auf und konnte nicht erweitert werden. In einem benachbarten Industriegelände kam eine Parzelle für einen Neubau infrage. Diese Möglichkeit wollte die LANDI Arc Jura nutzen. Die infrage kommende Parzelle war aber auch der Standort eines legendären und letzten Schachtkopf-Gebäudes, welches die Winde und den Aufzug eines Minenschachts beinhaltet. Erstellt worden war dieser Schachtkopf 1917 und gibt Zeugnis darüber, dass Delémont eines der wichtigsten Zentren des Schweizer Bergbaus beziehungsweise des Eisenabbaus war.

Landi Parkplatz mit rot markiertem Schacht

LANDI Parkplatz mit rot markiertem Schacht

Gebäude vom ehemaligen Schachtkopf

Gebäude vom ehemaligen Schachtkopf

Mehrere Organisationen setzten sich dafür ein, dass dieses Schachtkopf-Gebäude nicht abgerissen wird. Wofür die Verantwortlichen der LANDI Arc Jura grosses Verständnis zeigten. Beschlossen wurde, dass das historisch einzigartige Gebäude um 55 m verschoben wurde, so dass der LANDI-Neubau Platz hat. Die Kosten für diese spezielle Zügelaktion von rund 400 000 Fr übernahm die Landi. Im Gegenzug will die Vereinigung zum Schutz der Minenschächte (Association de la tête du puits de mine Delémont) das Minengebäude mit Aktivitäten und Events beleben. Zusammen mit einer Foto-Ausstellung im Innern des historischen Gebäudes soll die Bergbauzeit in Delémont nicht in Vergessenheit geraten.

bsh

Der Ausstellungsraum

Wir dürfen am 28. September 2019 dieses Schachtkopf-Gebäude besuchen, erhalten bei einer Diaschau Einblick in seine Geschichte und werden bei einer ca. 2 Stündigen Wanderung durch das Gelände der ehemaligen Bergbauregion von Délemont geführt.

Wenn alles klappt, können wir zusätzlich am Nachmittag in Choindez das Museum der von Roll Werke besichtigen.

Gebäude rechts vonRoll Museum

von Roll Museum (rechts)

Weitere Informationen zur Anmeldung folgen noch.

Glück Auf und bis bald, Euer Exkursionsteam.

 

 

Exkursionsbericht Schollberg (11.5.2019)

Steinbruch Schollberg, Trübbach

Der Steinbruch Schollberg ist ein Bergwerk in Trübbach im St. Gallener Rheintal.

Seit über 200 Jahren wird hier Kalk abgebaut. Betrieben wird der Steinbruch seit 1984 durch die «Baustoffe Schollberg AG».

Der Steinbruch grenzt unmittelbar an die alte Schollbergstrasse, der ersten nationalen Fahrstrasse der Alten Eidgenossenschaft. Der Steinbruch grenzt auch an die Festung Schollberg 1 bis 3 des Festungsgürtels Sargans.

Das über 100 Meter hohe Produktionsgebäude mit seinem Kran prägt die Landschaft.

Der Kalk wird unterirdisch und bergmännisch durch Sprengung abgebaut.

Das Stollennetz ist zurzeit rund 18 Kilometer lang und reicht mehrere Kilometer in den Berg. Die Fläche beträgt rund 250.000 m². Auch Teile der Produktion, die Zement und Rohmaterial für die Steinwolle-Produktion umfasst, befinden sich in grossen unterirdischen Kavernen.

Besichtigung am 11.05.2019 der SGHB

Bei schönem Wetter durften wir 38 Bergbau Interessierte im Steinbruch Schollberg begrüssen. Für die Einführung übergab ich das Wort an den Betriebsleiter Ernst Dietsche. Er stellte die Baustoffe Schollberg AG vor, anschliessend sind wir in den Hauptstollen eingefahren. Damit die Führung etwas “lebendiger” wird, hat Ernst den Abbau Betrieb hochgefahren. Das heisst, dass gearbeitet wurde, inkl. Sprengung.

erste Begrüssung auf dem Gelände

Die Exkursions Gruppe mit 38 Teilnehmern

Die Einführung wird durch den Betriebsleiter Ernst Dietsche vorgenommen

Anlieferung von Deponiematerial (Aushub), welches zum Versetzen der Stollen verwendet wird.

auch hier wacht die heilige Barbara über die Bergleute.

Wer Versteckt sich hier?

In dieser Nische “versteckt” sich “Moritz”. Diese Teilschnittmaschine war im NEAT Basistunnel im Einsatz, dann bis zu Stilllegung hier im Schollberg.

Sein “Bruder” Max sehen wir später.

Sprengstofflager mit den entsprechenden Geräten

Im Schollberg wird ein zwei Komponenten Sprengstoff verwendet. Dieser wird vor Ort gemischt und als Gelatine in die Bohrlöcher gepumpt. Einmal gemischt ist er 72 h brauchbar bis er sich wieder deaktiviert.

Die Zündmittel (Kapseln und Zündschnüre) werden in sicherer Entfernung in einem Bunker gelagert.

Das ist der Rest von “Max”. Beide Geräte werden demnächst verschrottet.

Das Haufwerk wird mit Dumper transportiert. Beladen rund 90 t. schwer.

Zwei von der Gruppe durften eine Fahrt mitmachen.

Grün: Fluchtraum mit eigener Luftversorgung

Für die Stromversorgung sind überall Trafostationen installiert.

Ein verfüllter Abbaustollen

Die einzige Verbindung nach draussen.

Damit immer genügend Frischluft in den Stollen ist, wird bei jeder Lampe Frischluft eingeblasen. Während der Arbeit wird zusätzlich mit grossen Ventilatoren Frischluft in die Stollen geblasen.

Hier wird die Stollenbrust zum Sprengen vorbereitet.

Dreiarmiger Borjumbo

Das Abbau Profil ist 13m breit und 19m hoch und wird in drei Stufen erstellt.

5.5m tiefes Bohrloch, Durchmesser 48mm wird in 60 Sek. gebohrt.

Das ist der Gel-Artige Sprengstoff, gelb die Zündschnüre mit den Kapseln

In ca. einer Stunde wird hier ein grosser Steinhaufen liegen.

Wie ein Kracke, der dreiarmige Bohrjumbo

Das Haufwerk wir im Berg zum Brecher gebracht.

Im Backenbrecher wird das Gestein bis auf 20cm verkleinert

Wo es dann per Förderband nach Übertage in die Sortieranlage transportiert wird.

An dem Förderband entlang bis zum Silo Übertage

Der von der Autobahn aus sichtbare Kran von hinten.

Heilige Barbara beim Karin (Keller-Sutter) Stollen

Dieser Stollen wurde als Wanderweg zur alten Schollbergstrasse erstellt, welcher dem Steinbruch zum Opfer fiel.

Im Silo befindet sich die Sortieranlagen die das Gestein nach Korngrösse in die verschiedenen Silos (32 Stück) einlagert.

Füllöffnungen der Silos

Hier wird das Material aus den Silos abgezogen

Mischanlage für verschiedene Produckte

Nach dem wir der Sprengung zusehen durften, haben wir uns von Ernst Dietsche und seiner Mannschaft dankend verabschiedet und sind im Eisenbergwerk Gonzen, welches 2 km Richtung Sargans lieg, Mittagessen gegangen.

Es hat uns sehr gefreut, dass wir für so eine grosse Gruppe diese Exkursion durchführen durften.

Glück Auf

Hans Peter Stolz und Thomas Zollinger

10. Juni 2019: Exkursion ins Suggental (Schwarzwald, D)

Der alljährliche Pfingstmontags-Ausflug des Dachverbandes der Bergbauvereine in den Vogesen – einer unserer Partnervereine! – führt dieses Jahr ins Suggental im Schwarzwald. Das Suggental war insbesondere im 13. Jh. ein sehr bedeutendes Silber-, Blei- und Kupferrevier. Genauere Angaben zum Programm sind hier zu finden:

FederationPatrimoineMinier2019_Seite_1

 

 

18. & 19.5.2019: 1549 Ruée vers l’Argent

Bereits zum 9. Mal wird in Ste-Marie-aux-Mines an den grossen Silberrausch im Jahr 1549, als am sogenannten Neuenberg reiche Silbererze gefunden worden waren, erinnert. Am 18. und 19. Mai 2019 steht deshalb rund um das dortige Bergwerk alles im Zeichen des 16. Jahrhunderts. Es gibt u.a. einen lokalen Markt, eine Taverne sowie ein Spielehaus für Klein und Gross.

Die Veranstaltung kann aus der Schweiz auch gut im Rahmen eines Tagesausflugs besucht werden: Von Basel ist Ste-Marie-aux-Mines mit dem Auto in ca. 1.5 Stunden erreichbar. Die Führungen vor Ort dauern ungefähr 2 Stunden und der Eintritt kostet für Kinder 7 und für Erwachsene 14 Euro. Witere Informationen finden sich hier.

 

 

 

11.5.2019: Exkursion Schollberg, Trübbach SG

Die SGHB freut sich, im Namen von Hans Peter Stolz alle Interessierten am 11. Mai 2019 zu einer Exkursion in den untertägigen Kalkabbau Schollberg in Trübbach SG einzuladen. Normalerweise wird hier 5-tägig gearbeitet, für uns wird jedoch am Samstagvormittag mit verminderter Belegschaft der ganze Ablauf der Arbeiten gezeigt. Wir werden Untertage in 1,5 bis 2 Stunden ca. 4 km zu Fuss unterwegs sein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich im Restaurant Gonzenbergwerk zu verpflegen.
Das genaue Programm swie den Anmeldetalon (Anmeldung bis am 1. Mai 2019) findet ihr hier:

Programm:                                                    Anmeldeformular:

Schollberg_ProgrammSchollberg_Anmeldung

 

 

 

 

 

 

 

Schollberg

SGHB-Exkursion vom 21. Oktober 2018

Am Sonntag, den 21. Oktober 2018 besuchten zwölf Interessierte unter der Leitung von Roger Widmer im Naturpark Thal auf den Spuren des Eisenerzabbaus und ihrer Verhüttung das Dünnerntal zwischen Gänsbrunnen und Balsthal (Kanton Solothurn). Die Blütezeit dieser Bergbautätigkeit war das 19. Jahrhundert.
Die Exkursion startete bei herbstlichen Temperaturen und zunehmendem Sonnenschein im Westen auf dem Oberdörferberg, rund 2 km westlich von Gänsbrunnen. Auf rund 1200 m ü. M. befinden sich Eisenerze (limonitische Krusten) in Kartstaschen im hellen Kalkfels. Diese wurden zu frühmittelalterlicher Zeit oberirdisch und auch untertägig abgebaut und vor Ort verhüttet. Davon zeugen heute noch Schlackenhaufen, ein Pingenfeld und Reste von zwei Rennöfen auf der leicht bewaldeten Bergwiese.
Am zweiten Halt im engen Taleinschnitt des Bantlibachs bei Gänsbrunnen wurde zwischen 1804 und 1845 in einem Hochofen das Bohnerz der näheren Umgebung (Welschenrohr, Corcelles) verhüttet. Von dieser Tätigkeit sind einzig eine sog. Ofensau mit einem Durchmesser von rund 1 Meter (angesammeltes Roheisen, das unterhalb der Abstichöffnung eines Hochofens übrig blieb) und zahlreiche Schlackenreste vorhanden, die heute unbeachtet in einem kleinen Wiesenstück liegen.
Bei der Hinteren Malsen, rund 2 km westlich von Welschenrohr, befindet sich eine Tongrube, in der die geologische Lagerung der siderolithischen Bildungen des Eocäns (ca. 34 – 56  Mio. Jahre alt) von Boluston, Bohnerz und Huppererde auf Jurasedimenten eindrücklich studiert werden kann – hier an dieser Lokalität kommen hämatitische Konkretionen im Boluston vor, die gemeinsam direkt auf weissem Jurakalk des Malms (ca. 145 – 164 Mio. Jahre alt) liegen.
Nach dem Mittagessen nordwestlich und leicht oberhalb von Welschenrohr konnten die Teilnehmenden bei der Lokalität Schmelzi-Neuweg (Gem. Aedermannsdorf) in einem Waldstück rechts der Dünnern anhand der speziellen Geländemorphologie noch sechs ausgeräumte Erztaschen und Reste von vier, nicht mehr begehbaren Stollen entdecken. Sie belegen einen Abbau von Bohnerz und goethitischem Boluston in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Rechts der Strasse und kurz vor Aedermannsdorf bei der Lokalität Eisenhammer befindet sich direkt an der Dünnern eine (leider nicht zugängliche) alte Scheune, in der vermutlich bis 1841 eine Hammerschmiede betrieben wurde und somit namensgebend für diesen Weiler ist.
Bei einem weiteren Stopp nordnordwestlich und oberhalb des Dorfes Laupersdorf sind auf einer Wiese bei Schadenboden Bohnerze und Schlackenreste zu finden. Sie dokumentieren den Eisenerzabbau an dieser Stelle. Von 1844 bis 1876 wurde hier das Erz, das auf einer rund 50° steilen und nach Süden geneigter Kalkschicht des Malms liegt, zumeist unterirdisch abgebaut. Von einem 95 m tiefen Förderschacht und mehreren unterirdischen, bis zu 267 m langen Stollen ist heute nichts mehr zu sehen. Als Überbleibsel dieser Untertage-Tätigkeit ist heute nur noch eine Stützmauer aus Kalksteinen zu sehen.
Die Exkursion endete im Osten in der Klus bei Balsthal. Dort befinden sich noch Gebäude des stillgelegten Hochofenbetriebs (Betrieb von 1811 bis 1877) und vor allem der Giesserei (Schliessung 1983) der Fa. von Roll AG. Da am Sonntag der Zugang zu diesem Industrieareal gesperrt ist, konnten diese industriearchäologischen Relikte leider nicht besucht werden.

Text: André Puschnig/24.10.18
Fotos: © Monika Beck

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Von Sagen, Gold und geheimnisvollen Männer, die Löcher in den Berg gruben

In zahlreichen Kantonen der Schweiz sind immer wieder Flurnamen anzutreffen, die auf frühere Aktivitäten von ausländischen Bergleuten hinweisen. Die Venediger oder Walen, oft auch Welsche genannt, waren fremdsprachige Bergleute, die auf der Suche nach Mineralien die Berge Europas durchstreiften. Sie werden als Goldsucher bezeichnet, oder als Prospekten für Mineralien, die zur Herstellung von Glas benötigt wurden. In den Bergen um Goldingen SG gibt es z.B. einen Wälschenberg und ein Welscheneggli. Alles nur Zufall…? Bei genauerer Betrachtung der Landkarte sind da ein Goldloch am Dägelschberg, in der Chrumm ein weiteres Goldloch und gleich daneben noch das Isarenloch zu finden. Sagen zu diesen Goldlöchern geben dem Ganzen einen geheimnisvollen „Tatsch“.
In der NZZ hat nun Michael von Ledebur die wichtigsten Fakten rund um diese Sagenumwobenen Goldlöcher zu einem spannend geschrieben Artikel zusammengefasst. Der Artikel ist gut geschrieben und regt dazu an, sich selber seine Gedanken zu „Wenn und Aber“ zu machen.

Wie sich unglückliche Goldsucher in einem Zürcher Berg verloren NZZ 7.9.2018

 

Saisonschluss im Bergwerk Herznach

Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2018 wird in Herznach am Sonntag 7. Oktober die Saison mit Raclette und einem Glas Fricktaler Wein- oder Most abgeschlossen. Der Eintritt ist gratis und zur Freude aller, ist auch die Bahn auf Achse 🙂

Download VEB Newsletter Nr. 14 vom Oktober 2018

 

Exkursion Balsthal 21. Oktober 2018

Die Zeit vergeht wie im Flug und die zweite Exkursion der SGHB rückt näher. Bei der Rekognoszierung mussten wir feststellen, dass es wegen starker Vegetation von Vorteil ist, die Exkursion etwas später anzusetzen.

Treffpunkt: Sonntag um 09:00 Uhr beim Bahnhof Klus, Punkt Nr. 1 auf der Karte.
Verschiebung mit Privatfahrzeugen zu Punkt Nr. 2 der ältesten Abbaustelle aus dem Frühen Mittelalter. Von dort aus rollen wir die Geschichte von hinten über die Punkte Nr. 3-8 auf. Leider können wir keine Stollen befahren, der Einzige, bei dem dies noch möglich sein könnte, ist das Zuhause einer Dachsfamilie 🙂

Verpflegen werden wir uns unterwegs aus dem Rucksack, bei zu schlechter Witterung finden wir sicher Unterschlupf in einem gemütlichen Restaurant. Kleidung der Witterung entsprechend, gute Schuhe und ein Beutel für mögliche Bohnerzfunde sind empfehlenswert.

Beenden werden wir unsere Exkursion in den Ruinen der ehemaligen Giesserei der Von Roll Werke in der Klus, gleich neben dem Bahnhof. Je nach dem, wie wir zeitlich unterwegs sind, können wir noch das Schlackensand-Depot besuchen, wo mit etwas Glück noch Eisenfunde möglich sind.

Ich freue mich darauf, Euch die wichtigsten Abbaustellen für Bohnerz bei Balsthal zeigen zu können und hoffe auf einen schönen Herbst. Das genaue Programm mit Anmeldung wird nach der GV verschickt und online gestellt.

Anmeldung Exkursion Balsthal

 

Glück Auf
Roger

Aktuelles aus dem Bergwerk Herznach

Meeresboden mit zahlreichen Ammoniten

Die Entdeckung des rund 165 Millionen Jahre alten Meeresbodens hat dem Bergwerk eine höchst erfreuliche Publizität gebracht, was sich auch an der steigenden Anzahl Gruppenführungen und an den erhöhten Besucherzahlen an den regulären Öffnungstagen manifestiert. In zahllosen Fronarbeiten-Einsätzen wurde der Meeresboden für die Zuschauer zugänglich gemacht. Die Weiterentwicklung des Bergwerks geht stetig voran, indem die zweite Ausbauetappe gemäss dem 2016 beim Kanton eingereichten Konzept geplant wird. Diese zweite Etappe soll nach Möglichkeit bis zum Bergwerkfest vom 31. August/1. September 2019 realisiert werden. Es wird an allen Seiten kräftig daran gearbeitet.

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Rohstoffausstellung BodenSchätzeWerte

Vom 12.April bis 21. Oktober 2018 findet im Museum für Urgeschichte (n) in Zug eine Sonderstellung zu unserem Umgang mit Rohstoffen statt. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil und WERZ, das Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe Zug freuen sich sehr, die erfolgreiche Sonderausstellung zu unserem Umgang mit Rohstoffen in und mit dem Museum für Urgeschichte(n) in Zug zu präsentieren.

Entwickelt hat die Ausstellung focusTerra das erdwissenschaftliche Informations- und Forschungszentrum der ETH Zürich, wo sie auch bereits gezeigt wurde. Die Sonderausstellung war so erfolgreich, dass sie um ein halbes Jahr, bis im August 2016 verlängert wurde.

Mineralische Rohstoffe bilden die Grundlage unseres täglichen Lebens. Ihre Verfügbarkeit ist für uns selbstverständlich, und der weltweite Verbrauch nimmt stetig zu. Was sind die langfristigen Folgen unserer zunehmenden Nutzung nicht erneuerbarer Rohstoffe? Welche Herausforderungen kommen auf uns zu?

Die Ausstellung informiert über die Entstehung, den Abbau und die Nutzung von mineralischen Rohstoffen – und unseren Umgang damit, wenn wir ein Produkt nicht mehr brauchen. Was können wir tun, damit Rohstoffe wirtschaftlich, umweltfreundlich und sozialverträglich gewonnen und so lange und so effizient wie möglich genutzt und wiederverwendet werden können?

www.bodenschaetzewerte.ch

GV der SGHB vom 13. bis 16. September 2018 in Bivio

Wie heisst es doch so schön, man soll aus seinen Fehlern lernen… Wir versuchen es und geben deshalb das Datum für die diesjährige GV der SGHB so früh wie möglich bekannt.

Die GV findet dieses Jahr in Bivio statt, direkt im Zentrum einer geschichtsträchtigen Bergbauregion im Oberhalbstein. Einigen von uns bereits bekannt durch die Grabungen von Rouven Turck (Universität Zürich, Institut für Archäologie, Fachbereich Prähistorische Archäologie), in Zusammenarbeit mit Namhaften Institutionen aus dem Inn- und Ausland, über mehrere Jahre hinweg.
Bei diesen Grabungen wurden zahlreiche vergessene Abbau- und Verhüttungsanlagen, sowie erste Belege für einen prähistorischen Bergbau im Oberhalbstein entdeckt.

Wir werden das Vergnügen haben, an der GV mit höchst spannenden Exkursionen einen «kleinen» Einblick in die Welt des Prähistorischen- und vermutlich auch jüngeren Bergbaus zu erhalten. Der Oberhalbstein ist bekannt für seine vielen Fundstellen und natürlich auch die wunderbare Natur.

Weiter Informationen folgen.

 

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Exkursion der SGHB im Sommer 2018 (Vorschau)

Zwischen den Sommerferien und der GV der SGHB in Bivio, möchten wir Euch ein weiteres Exkursion-Highlight bieten. Wir möchten zusammen die Bohnerzregion, mit Schwerpunkt Dünnerrntal bei Balsthal besichtigen. Wenn möglich, möchten wir bei Delémont mit einem einzigartigen Aufschluss starten, dann verschieben wir mit unseren privaten Fahrzeugen ins Dünnerntal und besichtigen dort mehrer interessante Aufschlüsse.

Neben vergessenen Abbaustellen gibt es in dieser Region bergbaulich auch sonst einiges zu entdecken. So z.B. das Museum der Von Roll in Choindex, oder das spannende Keramik-Museum und das Museum in Balsthal, ebenfalls mit interessanten Themen aus der industriellen Hochblüte des Tales . Diese werden wir aber nicht besichtigen, sondern unser Augenmerk auf die zahlreichen vergessenen Aufschlüsse an den beiden Talflanken legen.

Das Programm steht noch nicht fest, aber es ist der Wunsch, wenn es zeitlich machbar ist im Frühmittelalterlichen Bergbaugebiet am Oberdörferberg Mittagspause zu machen. Bei schönem Wetter ist Picknick möglich, bei schlechter Witterung bietet das Bergrestaurant Oberdörferberg Zuflucht.

Genauere Angaben folgen noch 🙂

 

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Exkursionen der SGHB im Frühjahr 2018 (Programm und Anmeldung)

Nachdem unsere Webseite wegen technischer Probleme eine kurze Zeit nicht mehr online war, ist es jetzt um so dringender, die Programm-Highlights des laufenden Jahres vorzustellen.

Im Frühjahr ist eine Exkursion ins Besucherbergwerk Chrästel in Buchs ZH geplant. Das Bergwerk befindet sich einige Fahrminuten von Regensdorf entfernt, oberhalb von Buchs.
Diejenigen, welche das Minaria 38 erhalten haben, durften bereits mit ein paar wenigen Fotos und Texten, einen ersten Einblick ins Bergwerk und seiner Geschichte erhalten. Das Bergwerk ist in seiner Art vermutlich einmalig in Europa und bietet so viele unterschiedliche Eindrücke, dass man es selber einmal besucht haben muss. Aus diesem Grund werden wir im Frühjahr 2018, der genau Termin wird noch bekannt gegeben, eine kleine Exkursion ins Bergwerk Buchs unternehmen.
Das Bergwerk ist sehr einfach befahrbar, es sind sogar Fotos von Besucherinnen in Stöckelschuhen bekannt. Es wird eine leichte, zweistündige Führung durch die Familie Wetzel geben. Für die Mutigen unter Euch empfiehlt es sich, Stiefel mitzunehmen. Wenn das Wasser im See nicht zu hoch steht, werden wir mit den verwegenen Teilnehmern durch den See waten. Anschliessend ein gemütliches Beisammensein im angrenzenden Restaurant, mit feinen Wähen 🙂

Programm und Anmeldung zum downloaden

 

Hier noch der Link zu einigen Fotos aus dem Bergwerk Buchs.

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Scientifica 1.-3. September 2017

Daten aus dem Ofen

Wie untersucht man Epochen, aus denen keine schriftlichen Daten überliefert sind? Mit original prähistorischen Öfen, die an der Scientifica in Betrieb sind, wird anschaulich gezeigt, wie Daten aus Ausgrabungen experimentell nachgeprüft werden können.

Röstofen am Torri (TI)

Der Fachbereich Prähistorische Archäologie UZH präsentiert in Kooperation mit dem Verein ExperimentA einen bunten, heiss servierten Datenmix aus dem Ofen: Prähistorische Öfen, mit denen Erze verhüttet, Metall gegossen und Rohstoffe verarbeitet wurde, sind nach greifbaren und messbaren Schemata errichtet und an der Scientifica in Betrieb. So werden Grösse, Material, Volumen, Form, Betriebstemperatur, chemische Prozesse und das Handwerk dieser prähistorischen Technik unmittelbar erfahrbar.

 

Azurit aus der Grube bei Schlitten (GR)

Das Forschungsteam untersucht mehr als 2500 Jahre alte pyrotechnische Installationen aus der Bronze- und Eisenzeit im rätischen Alpenraum und in der keltischen Siedlung von Vix im Burgund. Ziel ist ein Verständnis der chaînes opératoires, der handwerklichen Prozesse, in einer Zeit ohne Schrift- und Bildzeugnisse. Das erworbene Wissen wird von der experimentalarchäologischen Gruppe ExperimentA in Versuchen umgesetzt und überprüft, und macht so antikes Handwerk greifbar.

Weitere Informationen zum Projekt Ofen: www.scientifica.ch

GV 2017 vom 22. bis 24. September

Hotel Ofenhorn in Binn

 

 

 

Erst gerade waren wir noch an der GV im Tessin, durften dabei auch einen kleinen Blick über die Grenze werfen und schon steht die GV 2017 im Binntal vor der Tür.

Das Programm mit der Anmeldung zur GV vom 22. bis 24. September ist ab sofort online verfügbar und kann als PDF heruntergeladen werden.

  • Am 22. September findet wie gewohnt die Bergbauliche Vor-Exkursion statt. Wer das Bergwerk am Helsenhorn kennt, der weiss, dass die Teilnehmer dieser Vor-Exkursion so einige Anstrengungen im teilweise weglosen Gelände erwarten.
  • Einmal etwas anders, findet am Samstag die Haupt-Exkursion zur Mineralgrube Lengenbach statt mit anschliessendem gemeinsamen Nachtessen im Hotel Ofenhorn.
  • Am Sonntag folgt dann etwas ungewohnt die Generalversammlung im Burgsaal, dem Regionalmuseum in der Nähe des Hotels Ofenhorn.

Ich möchte noch die einmalige Landschaft und das liebevoll restaurierte Hotel Ofenhorn in Binn erwähnen. Uns werden sicher wieder interessante Tage, angereichert mit News aus der Bergwerkforschung, unterhaltsamen Gesprächen und kulinarischen Genüssen erwarten.

Programm zum downloaden

 

Anmeldung zum downloaden

 

 

Malkasten der Erde

Farben des Aargaus

Ausstellung im alten Bergwerk Herznach vom Sonntag
4. Juni 2017 von 13 bis 17 Uhr.

Geologe ANDRÉ LAMBERT, VEB-Mitglied, hat zusammen mit dem Künstler STEFAN MUNTWYLER aus Windisch einen Aquarell-Malkasten realisiert, dessen Farben aus Steinen und Erden des Kantons Aargau hergestellt sind. Darunter ist auch Eisenerz aus dem Bergwerk Herznach verwendet worden, was uns sehr freut. Am Sonntag, 4. Juni 2017 (13 bis 17 Uhr), werden André Lambert und Stefan Muntwyler im Stollen das Resultat ihrer aufwändigen Arbeit präsentieren. Der Aargauer Aquarellmalkasten ist zweifellos etwas Spezielles; er eignet sich insbesondere auch als Geschenk.

Download Flyer

 

News und Rückblick aus Herznach

Die Gegend um Hernach ist aktiv…nicht Radio, noch Hyper, sondern Bergbauaktiv. Im regelmässig erscheinenden Newsletter schauen die Freunde des Bergwerks Herznach zurück auf einen erfolgreichen Saisonstart und blicken nach vorne auf die Veranstaltung vom kommenden Sonntag 4. Juni, der Präsentation des Aargauer Malkastens im Stollen und machen auf den Folkloreanlass vom 2. Juli aufmerksam. Beide Anlässe sind etwas Besonderes, weshalb alle herzlich dazu eingeladen sind.

 

Download Newsletter

 

Ankündigung: Exkursion zur Tunnelbaustelle Belchen (SO)

Liebe Bergbauinteressierte,
die diesjährige zweite Tagesexkursionen führt uns am 12. November zur
Tunnelbaustelle 3. Röhre Belchen SO. Details zum Projekte sind hier zu finden:

www.belchentunnel.ch

Die Exkursion beginnt um 14 Uhr  und dauert 2 bis 2,5 Stunden. Die Teilnehmerzahl ist auf 13 Personen beschränkt, es wird gemäss Eintreffen der Anmeldung entschieden. Das Anmeldeformular finden Sie im Anhang. Die Detailinformationen zur Tunnelbaustelle erfolgen nach Bestätigung der Anmeldung.

Mit Grüssen & Glückauf!
Hans Peter Stolz

pdf-icon  Download der Anmeldung

Bericht: Exkursion nach Dardagny 22. Mai 2016

Vermutlich einer der längsten Anfahrtswege, seit die SGHB Exkursionen anbietet… würde sich da überhaupt jemand anmelden? Das war meine grösste Angst bei der Ausschreibung zur aktuellen Exkursion im Frühling 2016. Aber die Ölsande und Öl-auswaschungen von Dardagny hatten mich so fasziniert, ich würde die Exkursion auch alleine durchführen.
Doch bei weitem gefehlt, ich ging nicht alleine auf Exkursion und durfte bei angenehmem Wetter mit einer kleinen, aber umso interessierten Gruppe durch die Wälder von Dardagny streifen.

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Job gesucht?

JOBS MIT ABENTEUERFLAIR
in der historischen Gotthardfestung Sasso San Gottardo

Für die Sommersaison 2017 (Mai-Oktober) suchen wir:

© Geschütz 04 I Fondazione Sasso San Gottardo (Jeff Skropp)Einen Mitarbeiter für Technik & Unterhalt
bei Interesse auch Gästebetreuung/Führungen möglich, 60-100%

Mehrere Mitarbeiter Museumsteam (Aushilfen, Vollzeit)
Abwechslungsreiche Aufgaben: Führungen, Gästebetreuung, Kasse, Buchungsbüro, Stollen-Seilbahndienst, Souvenirshop.
Sprachen: Schweizerdeutsch, Italienisch von Vorteil

 

© historische Festung 03 I Fondazione Sasso San Gottardo (Jeff Skropp)Freiwillige Mitarbeiter (Einsatzdauer nach Absprache)
Sie unterstützung zusammen mit anderen Freiwilligen den Museumsbetrieb insbesondere in der historischen Festung und übernehmen Führungen.

Interesse an einer abwechslungsreichen Arbeit tief im Innern des Gotthards?

 

Auf Wunsch steht eine kostenlose Wohnmöglichkeit auf dem © Kristall 02 I Fondazione Sasso San Gottardo (Jeff Skropp)Gotthardpass zur Verfügung.
Unkomplizierte Persönlichkeiten mit einem Flair für den Umgang mit vielschichtigem Publikum bewerben sich per Mail bei Damian Zingg, Museumsleiter, info@sasso-sangottardo.ch

 

pdf-icon PDF zum downloaden

Veröffentlicht unter News

Cu

le cuivre

Oranges Metall, das Kupfer ist überall versteckt: in unseren Mauern und auf unseren Dächern, in unseren Computern und unserer Ernährung, im Blau der Bilder und Metall der Trompeten und Zimbeln.
Seit beinahe 10’000 Jahren begleitet Kupfer die Menschen und ihre Kulturen. Das Kantonale Museum für Geologie bietet eine Reise in die Geschichte, dieses geheimnisvollen Metalls. Die temporäre Ausstellung ist in zwei Teile geteilt, der erste widmet sich den natürlichen Aspekten und den bemerkenswerten Eigenschaften des Metalls und der zweiten der historischen Bedeutung von Kupfer.

webseite

Die Ausstellung ist noch bis 19.März 2017 geöffnet.
Palais de Rumine
Place de la Riponne 2bis
1005 Lausanne

Twannberg Meteorit

In der Schweiz wurden in der Vergangenheit nur acht Meteoriten gefunden. Aber seit der Erstentdeckung eines Meteoritenfragments auf dem Twannberg, wurden weit über hundert weitere Fragmente gefunden.

Der Twannberg-Meteorit fiel vor ca. 160’000 Jahren auf die Erde und zerbarst dabei bei seinem Eintritt in die Atmosphäre in hunderte Einzelstücke. Das erste Fragment entdeckte 1984 die Bäuerin Margrit Christen, als sie Steine auf einem Feld sammelte. Dabei fiel ihr das ungewöhnliche rostige Stück auf, dass «auffällig schwer» gewesen sei.

Die Ausstellung «Twannberg-Meteorit – Jäger des verlorenen Schatzes» hat am 19. August im Naturhistorischen Museum von Bern ihre Tore geöffnet. Die Ausstellung widmet sich ganz den bisherigen Erkenntnisse über den Meteoriten und den Meteoritensammlern.

www.twannbergmeteorit.ch
Artikel im Tagesanzeiger

Führungen mit Meteoriten-Forscher Beta Hofmann finden an folgenden Tagen statt:

Mo, 10. Oktober 2016
Mi, 23. November 2016
Mi, 22. März 2017
Mi, 26. April 2017