Job gesucht?

JOBS MIT ABENTEUERFLAIR
in der historischen Gotthardfestung Sasso San Gottardo

Für die Sommersaison 2017 (Mai-Oktober) suchen wir:

© Geschütz 04 I Fondazione Sasso San Gottardo (Jeff Skropp)Einen Mitarbeiter für Technik & Unterhalt
bei Interesse auch Gästebetreuung/Führungen möglich, 60-100%

Mehrere Mitarbeiter Museumsteam (Aushilfen, Vollzeit)
Abwechslungsreiche Aufgaben: Führungen, Gästebetreuung, Kasse, Buchungsbüro, Stollen-Seilbahndienst, Souvenirshop.
Sprachen: Schweizerdeutsch, Italienisch von Vorteil

 

© historische Festung 03 I Fondazione Sasso San Gottardo (Jeff Skropp)Freiwillige Mitarbeiter (Einsatzdauer nach Absprache)
Sie unterstützung zusammen mit anderen Freiwilligen den Museumsbetrieb insbesondere in der historischen Festung und übernehmen Führungen.

Interesse an einer abwechslungsreichen Arbeit tief im Innern des Gotthards?

 

Auf Wunsch steht eine kostenlose Wohnmöglichkeit auf dem © Kristall 02 I Fondazione Sasso San Gottardo (Jeff Skropp)Gotthardpass zur Verfügung.
Unkomplizierte Persönlichkeiten mit einem Flair für den Umgang mit vielschichtigem Publikum bewerben sich per Mail bei Damian Zingg, Museumsleiter, info@sasso-sangottardo.ch

 

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Forschen, graben und lehren ….

Seit dem Jahr 2013 suchen Studierende der Universität Zürich gemeinsam mit Archäologen Sommer für Sommer nach Spuren des prähistorischen Bergbaus im Oberhalbstein.
Auch diesen Sommer war Routen Turck mit einem 20-köpfigen Grabungsteam im Kurses im Einsatz. Schwerpunkt der diesjährigen Grabungen war eine metallurgische Fundstelle im Val Faller. Neben dieser Grabung bei Plaz wurden auch mehrere vergessene, aber vermutete Abbaustellen in der näheren Umgebung gesucht und gefunden.

pdf-icon Download Zeitungsbericht

 

Piccolo Museo

Ich wurde in letzter Zeit oft angefragt, wie es mit dem Piccolo Museo nach dem Tod von Beppe Zanetti weitergehe. Nun führten mich die ersten Vorbereitungen für die GV 2016 ins Tessin und diesen Anlass wollte ich auch dazu nutzen, einen «piccolo» Blick ins Museo  von Beppe zu werfen.
Roland Bandi war so freundlich und nahm sich die Zeit für eine private Führung durch das Piccolo Museo. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen erreichten wir die engen Gassen von Sessa. Das erste was ich an diesem Tag lehrte, es gibt in Sessa ein weiteres Museum mit dem Namen «Piccolo Museo».  Aber aufgepasst, da besteht nicht nur im Namen «Piccolo Museo Sessa» ein «piccolo» Unterschied, er besteht auch beim Thema der Sammlung, welche wenig mit dem Bergbau des Malcantone gemeinsam hat.
Für mich war der Besuch im Museo eine Premiere. Natürlich hatte ich schon viel von dem kleinen Museum gehört, hatte ja auch schon Artikel von Beppe im Minaria gesetzt, aber was sich da in den engen Räumen für eine Fundgrube auftat, dass hätte ich mir bei weitem nicht vorstellen können.
Schon von weitem sehe ich das frisch angebrachte Werbebanner an der Fassade des WerbebannerPiccolo Museo. Eine grosse schwarz/weiss Fotografie mit Bergleuten vor dem Mundloch des Bergwerkes Costa. Dann stehe ich vor dem Museo… bereits von aussen fällt einem auf, wie «piccolo» das Museo daherkommt. Aber es fällt einem noch etwas weiteres auf! Da wird an der Instandhaltung des Gebäudes gearbeitet, es wird Investiert. Am Dachrand funkeln uns im warmen Sonnenschein kupferfarbig die frisch montierten Dachrinnen entgegen und auch die Abläufe sind frisch ersetzt worden. Man sieht, da ist jemand stark darum bemüht, das Piccolo Museo in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
Nachdem uns Roland die Tür geöffnet hat und jeder von uns ein Ticket für den Eintritt ins Museo erhalten hatte, fällt mir auch im Innern des Museo auf, dass hier gearbeitet wird. An einigen Stellen stehen Spriesse, das Mauerwerk wird ausgebessert… es wird aktiv am DachrinneErhalt des Museo gearbeitet. Wie Roland uns erklärt, bietet er, leider noch nicht ganz offiziell Führungen durchs Museo an. Es ist auch das Ziel von Luana Zanetti, das Piccolo Museo in absehbarer Zeit wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aber dies bedeutet auch, dass zuvor noch einige Arbeiten zu erledigen sind.

Ich möchte dem Leser mit den Fotos in der Fotogalerie einen kleinen Einblick in den grossartigen Fundus des Piccolo Museo’s vermitteln und wünsche Luana Zanetti viel Glück beim Erhalten des Vermächtnis von Beppe Zanetti.

Roger Widmer im Februar 2016

 

 

Ein neues Besucherbergwerk im Malcantone

Der L’Associazione Acqua Fregia ist es gelungen, die nötigen Bewilligungen zu erhalten, um die alte Goldmine in Costa di Sessa für touristische Ziele auszubauen. Das Projekt «Goldmine» geht nun in die Umsetzungsphase. Kantonale- sowie kommunale Behörden haben grünes Licht für die kommenden Arbeiten und einer finanziellen Unterstützung gegeben.
Zum Start der geplanten Arbeiten wurde eine sehr interessante Webseite eingerichtet, wo die bereits erfolgten Arbeiten verfolgt werden können.

Wir wünschen den vielen freiwilligen Helfern viel Glück und ein gutes Gelingen bei den oft sehr aufwändigen und mühevollen Arbeiten unter Tage.

www.minieradoro.ch

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Montafoner Zeitmaschine

Liebe SGHB Mitglieder

Es liegen zwei ereignisreichen Tagen im halbverschneiten Montafon und seinen fröhlichen Menschen hinter uns. Wir haben eine wundervolle Landschaft kennengelernt, welche durch einen alten und langanhaltenden Bergbau stark geprägt wurde. Noch viele Geheimnisse sind in den unzähligen, heute aber überwachsenen Halden und den sich dahinter befindenden Stollen versteckt. Einige Erkenntnisse der seit längerer Zeit durchgeführten Grabungen waren Themen unserer Geländebegehung bzw. der Vorträge am Abend.
Als Folge dieser archäologischen Grabungen wird am 9. November 2015 ein Buch zu den verschiedensten Forschungsbereichen, die neue Erkenntnisse zum prähistorischen Bergbau im Montafon beitragen, veröffentlicht. Die populärwissenschaftliche Dokumentation von 15 Jahren archäologischer Forschung wurde realisiert von der Goethe-Universität Frankfurt und der Gemeinde Bartholomäberg im Montafon. Fundiertes Wissen zum alten Bergbau und der Kulturlandschaft Bartholomäberg auf neustem Stand!

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Thomas Zollinger (privat öfters im Montafon anzutreffen) hat sich bereiterklärt, für uns dieses sicher interessante Buch direkt in die Schweiz zu bringen.

Der Preis beläuft sich auf 19.80 Euro (ca. Fr. 22.00). Dazu kommen Porto und Verpackung, hier muss mit max. Fr. 8.00 gerechnet werden. Zahlung per Einzahlungsschein in CHF.

Wer Interesse an diesem Buch zu diesen Konditionen hat, kann sich via Email bei mir schenk.stammen@bluewin.ch mit seiner Adresse melden.

Das Angebot gilt bis spätestens am 30. November 2015.

Erwachen aus dem Dornröschenschlaf

Monte San Giorgio 2015

Wer schon einmal das Bergwerk Tre Fontane bei Serpiano befahren hat, weiss sicher dass in der näheren Umgebung der Stollen noch allerlei IMG_4714 Kopie«Gerümpel» aus der letzten Bergbauperiode umherliegt. Darunter war auch eine rostige Mulde welche einmal zu einer Schnabelkipper-Lore gehört hatte. Diese war früher in den Stollen des Bitumenschiefer-Bergwerk eingesetzt worden. Roland Bandi, Führer im Fossilien-Museum in Meride hatte sich im Jahr 2014 vorgenommen, der alten Lore wieder Leben einzuhauchen. In mühsamer Kleinarbeit rekonstruierte Roland das fehlende Lorengestell. Am Samstag 28. März 2015 war es dann so weit. Die Lore sollte mit einem kleinen Fest im Innenhof des Museums von Meride der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

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Bergbau im Kanton Luzern

Bergbau im Kanton Luzern ist den interessierten Bergbaufreunden sicher nicht unbekannt. Alle wissen um die Kohlenlagerstätte in der Oberen Meeresmolasse beim Sonnenberg (Kriens). Diejenigen die das Minaria Helvetica zu diesem Thema gelesen haben, kennen auch die Geschichten über die Eisenverhüttung- und Bergbau im Kriensertal.

Bei meiner Arbeit an der SGTK bin ich auf Hinweise zu einem Eisenbergbau in der Nähe von Malters gestossen. In den Jahren 1594 und 1596 müssen bei Malters zwei Versuche zur Verhüttung von Eisen gestartet worden sein. 1594 wurden neben einem Schmelzofen, Knappenhäuser und andere Gebäude errichtet (Schmiede usw.). Als dann die Anlagen zum grössten Teil fertiggestellt waren, wurden sie bei einem Unwetter durch den hochgehenden Rümlig zerstört. Zwei Jahre später erinnerte man sich wieder an die bei Malters entdeckten Eisenerze und gründete 1596 die Malteser Bergwerksgemeinschaft. Man erstellte ein neues Hüttenwerk, aber dieses Mal wurden bei den Installationen auch Wuhrbauten am Rümlig erwähnt. Man hatte also aus der vorhergegangenen Katastrophe gelernt und versuchte den Fluss in seine Schranken zu verweisen. Das Hüttenwerk soll oberhalb der Schachenbrücke in der Möschforen am Rümlig erstellt worden sein. Dann heisst es wieder, der Ort soll noch heute Isleren heissen. Auch der Fluhrnamen Scheidi könnte auf eine Eisenverarbeitung deuten. Also müsste das Werk irgendwo zwischen Scheidi und Isleren, oberhalb der Brücke erstellt worden sein (Walter 1923).

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Himmel und Hölle im Val S-charl

Johannes Wetzel, ein Maurer mit der Passion für «Sgrafitto» baute mit seinen Helfern einen Kalkofen im Val Zuort. Darin wurde in mühsamer Arbeit aus Kalkstein und Dolomit «gebrannter Kalk», die Grundlage für seine Sgrafitto hergestellt. Unter den zahllosen Helfern, die Johannes bei seinem aufwändigen Vorhaben unterstützten war auch Urs Furrer. Urs dokumentierte den ganzen Ablauf des Kalkbrennens mit seiner Kamera und stellet uns die dabei entstandenen Fotos in einem PDF zur Verfügung.

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Kalkbrand © Urs Furrer

Urs Furrer ist selber Künstler aus aus Küblis, der seine Bilder mit Pigmenten aus den Gesteinen des Kanton Graubünden und der ganzen Schweiz auf die Leinwand zaubert. Die grosse Vielfalt an Farbtönen und Nuancen, die uns die Natur mit ihren Gesteinen liefert ist enorm. Aber oft trügt der Schein des Stein und die Farbe entspricht nicht der Vorstellung, die wir uns erdacht haben. Somit ist mancher Fund von Urs Furrer, den er dann zu Hause in ein neues Pigment verwandelt, mit einem kleinen Geheimnis verbunden, welches uns die Natur geschenkt hat. Urs ist es gelungen, den Ablauf des Kalkbrennens in spektakulären Bildern festzuhalten und hat mit dem uns zur Verfügung gestellten PDF ein «mystische» Verpackung dafür erstellt.

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Vollzeitanstellung in der Gotthardfestung Sasso San Gottardo

Saisonjob Abenteuer Gotthardfestung
Wir suchen Mitarbeiter für SASSO SAN GOTTARDO – Mai/Juni bis Oktober

Suchen Sie einen abwechslungsreichen Job mit Abenteuerflair? Dann sind Sie bei uns richtig: Wir sind ein kleines, unkompliziertes Team und kümmern uns um Ticketverkauf, Reservationen, Führungen, Gästebetreuung und um unsere Stollenbahn ‚Metro del Sasso‘.

Wenn Sie einen angenehmen Umgang mit Gästen pflegen, selbstständig und absolut zuverlässig sind, Fremdsprachen sprechen, keine Angst vor Einsätzen unter Tage haben und von Mai/Juni bis Oktober im Gebirge arbeiten möchten, dann melden Sie sich doch bei uns:

Damian Zingg, Sasso San Gottardo SA 079 268 00 01 / 091 869 15 57 www.sasso-sangottardo.ch /  

PS: Unterkunftsmöglichkeit auf dem Gotthardpass vorhanden.

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SASSO SAN GOTTARDO – legendäre historische Gotthardfestung und topmoderne Themenwelt mit multimedialen Ausstellungen

 

Workshop im Hochgebirge des Piemont

Ein eisernes Gedächtnis

Im Gebiet von Usseglio gibt es viele vorindustrielle Produktionsstätten. Diese wurden schon vor langer Zeit aufgegeben, doch sie liefern für die Museumspädagogik immer noch sehr nützlich Informationen. Daher veranstaltet das Museo Civico Alpino «Arnaldo Tazzetti» eine Reihe von Workshops für Schüler, Studenten und Jugendliche sowie für Erwachsene und Kulturvereine, die sich traditionellen Produktionsformen widmen, die im Laufe der Jahrhunderte sehr gut dokumentiert worden sind.

Einer der zahlreichen Stollen

Einer der zahlreichen Stollen

 

 

 

 

 

 

 

 

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