Sur les pas des Mineurs

Auf den Spuren der Mineure, Donnerstag, 24. Juli 2014

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Une randonnée ludique pour toute la famille sur les traces des mineurs du 16e siècle…
Salamandres et chauves-souris vous emmèneront à la découverte de 1000 ans d’exploitation minière en Val d’Argent.
Sur le chemin, de nombreux bénévoles du chantier archéologique de l’ASEPAM vous permettront, au travers d’ateliers ludiques et pédagogiques ainsi que de la visite de la mine d’argent St Louis Eisenthür,
de retracer l’Histoire des mines d’Argent des Seigneurs de Ribeaupierre.
Au programme, divers ateliers et animations tels que:
le lavage du minerais, initiation a l’archéologie minière, contes et légendes autour de la mine, le jeu du mineur, reconstitutions dans la mine, etc.

Ein interessanter Ausflug für die ganze Familie auf den Spuren der Bergleute im 16. Jahrhundert … entdecke die Spuren von 1000 Jahren Bergbau im Val d’Argent.
Viele Freiwillige der archäologischen Gesellschaft ASEPAM bieten unterhaltsame und lehrreiche Workshops sowie einen Besuch der Silbermine Louis St Eisenthür an, um die Geschichte des Silberbergbau der Herren von Ribeaupierre entdecken.
Zum Programm gehören, verschiedenen Workshops und Aktivitäten wie:

Erzwaschen, Einführung in die Montanarchäologie, Geschichten und Legenden rund um die Minen, etc..

Nähere Informationen mit diesem Link.

17. Internationaler Bergbau & Montanhistorik Workshop 2014

Auch dieses Jahr findet ein internationaler Bergbau & Montanhistorik Workshop vom 1. bis 5. Oktober 2014 statt. Veranstalter des diesjährigen Workshops ist die Grubenarchäologische Gesellschaft Freudenstein e. V. Freiberg. Ein abwechslungsreich gestaltetes Programm, bietet für alle Bergbaufreunde eine grosse Anzahl an interessanten Vorträgen und Exkursionen. Wobei gerade bei den Exkursionen schon einige ausgebucht sind. Es lohnt sich also, sich so schnell wie möglich anzumelden: www.montanhistorik.de/workshop-2014

pdf-iconDownload des prov. Programm.

Nachdem in Christiansdorf (Vorläufersiedlung von Freiberg) Silber gefunden wurde, liess Markgraf OTO von Meissen 1168 eine Burg zum Schutz des Bergbau erreichten. Ein Neubau im Stil der Renaissance erfolgte in den Jahren 1566 bis 1577. Während des siebenjährigen Krieg wurde die Inneneinrichtung des Schlosses total zerstört. Mit dem zweiten Aufbau des Schlosses erfolgte gleichzeitig eine Umnutzung zum Magazin. Dabei wurden aber einschneidende Änderung in der Baustruktur vorgenommen. Ab 1800 wurde das Schloss zum Bergmagazin umfunktioniert.

Die Errichtung von Bergmagazinen im Kurfürstentum und Königreich Sachsen erfolgte verstärkt ab 1806 auf Anregung der Oberberghauptmanns Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra. Angesichts der großen Hungersnöte, die sich im oberen Erzgebirge am Ende des 18. Jahrhunderts aufgrund mehrerer Missernten häuften, empfahl Trebra den Bau von mehrstöckigen, steinernen Magazingebäuden, in denen nach der Ernte Getreide deponiert und über mehrere Monate oder sogar Jahre gelagert werden konnte.
Quelle: wikipedia

Nach diversen unterschiedlichen Verwendungszwecken wurde das Schloss schliesslich  von 1980 bis 1990 im Stil der Renaissance rekonstruiert. Heute ist im Kirchenflügel das historische Bergarchiv untergebracht und im angrenzenden „Langen Haus“ wurde die Ausstellung „terra minaria“ untergebracht.

Seit dem 20. Oktober 2008 präsentiert die Dauerausstellung „terra mineralia“ im Langen Haus eine private Schweizer Mineraliensammlung. Diese weltweit größte private Sammlung besteht aus etwa 80.000 Mineralienstufen, vorwiegend Kabinettstücke, wovon ein Teil auf einer Ausstellungsfläche von rund 1.500 m² dargeboten wird. Sie wurde im Jahr 2004 als Dauerleihgabe der von Erika Pohl-Ströher errichteten Pohl-Ströher-Mineralienstiftung der TU Bergakademie Freiberg zur Verfügung gestellt. Neben der Ausstellung sollen Erlebnis- und Informationsbereiche in die Welt der Mineralien einführen.
Quelle: wikipedia

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Pfingst-Montag Exkursion 2014

In den Vogesen haben sich mehrere Bergbau-forschende Vereine in der Fédération Patrimoine Minier zusammengeschlossen. Zum Zeitpunkt der Gründung waren es fünf, während der besten Zeit in den 1980er Jahren vierzehn. Heute Besteht die Fédération Patrimoine Minier aus zwölf Gruppen oder Vereinen. Dieser Zusammenschluss ermöglicht es, dem interessierten Publikum eine Vielzahl an Aktivitäten anzubieten. Dazu gehört die Veröffentlichung diverser Publikationen, der Unterhalt einer Bibliothek, archäologische Grabungen und Ausflüge und Führungen.
Ein beliebter Anlass ist die Pfingst-Montag Exkursion. Dieses Jahr führt der traditionelle Ausflug in das Hochtal von Masevaux . Man folgen den Spuren von Ferdinand von Österreich, der 18. Juli 1527 die Silberminen im Tal von Soultzbach (Elsass) prospektiert hatte. Ein Schwerpunkt dieser Veranstaltung ist die Industriearchäologie, weshalb die CRESAT ( Zentrum für Forschung zur Wirtschaft, Gesellschaft , Kunst und Technologie) an der Universität Haute -Alsace diese Veranstaltung begleitet. Die Überreste einer alten Schmiede bei Oberbruck und des Hochofens aus früher Zeit sind Teil des Ausflug.

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Ehemalige Weissblechfabrik, http://isundgau.over-blog.com

Im Zusammenhang mit dieser Örtlichkeit  wird auch die Problematik der Verschmutzung durch Schwermetalle und industrielle Risiken diskutiert. Ein Kraftwerk zur Erzeugung von elektrischem Strom, aus der Zeit der Energiewende, mit einer 70 Meter langen Druckleitung wird besichtigt und zum Schluss noch ein High Light: ein kleines,  vermutlich mittelalterliches Bergwerk, welches bisher den historischen und archäologischen Untersuchung entgangen war!

Anmeldung an:

Download des Veranstaltungsprogramm pdf-icon

 

 

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10. /11. Mai 2014, Historische Bergbauveranstaltung in Ste-Marie-aux-Mines

Silbergeschrei

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Ste-Marie-aux-Mines © Hans Peter Stolz

Im Herzen der Vogesen trifft man im Tal von Sainte-Marie-aux-Mines auf ein ungewöhnlich reiches Vorkommen mit nicht weniger als 150 Mineralarten. Man fand in den Bergwerken die silberhaltigsten Erze des Landes. Schon sehr früh wussten die Menschen um diese reichhaltigen Vorkommen und begannen sie abzubauen. Archäologische Funde aus dem 10. Jahrhundert belegen die erste Abbauperiode in dieser frühen Zeit. Kriege und die Rezession des späten Mittelalter wirkten sich negativ auf den aufblühenden Bergbau aus, so dass dieser zu stagnieren begann.

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Stollen im Besucherbergwerk © Hans Peter Stolz

Zu Beginn des 16. Jahrhundert erwachte der Bergbau von neuem. Das „Silbergeschrei“ erhalte durchs ganze Land, die Wiederentdeckung lockte bis zu 3000 Bergleute aus ganz Mitteleuropa nach  Sainte-Marie-aux-Mines. Innerhalb kürzester Zeit wurden die bis zu 40 bekannten Erzgänge ausgebeutet. Die Stollen führten in immer weitere Tiefen hinunter. Die Wasserhaltung wurde zum Problem, die tiefen Stollen ertranken im Wasser. Langsam gingen die erschlossenen Vorkommen zur Neige und der Preiszerfall des Silbers führte zum Untergang einer blühenden Industrie.

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Exkursion vom 22. März 2014

Die Lägern, nur ein Berg…?

Wer schon einmal eine  Wanderung von Baden her über den Felsrücken der Lägern nach Dielsdorf unternommen hat, weiss die vielfältige Natur und die prächtige Aussicht zu schätzen. Im wahrsten Sinne des Wortes eine „Gratwanderung“…. Während im Sommer die Felsen der Südseite von der Sonne gnadenlos aufgeheizt werden, und man durch eine karge mediterrane Vegetation wandert, bleibt es im Schatten auf der Nordseite angenehm kühl und beide „Klimazonen“ nur getrennt durch einen schmalen Grat.  Die Lägern ist ein Ausläufer der Jurakette und besteht vor allem aus Malmkalken, Dogger Formationen und  Gipskeuper  mit der bekannten Gipsgrube bei Ehrendingen.

Silex- und Bohnerzknollen

Silex- und Bohnerzknollen

Während der langen Festlandperiode ab Ende der Jurazeit wurden die Kalkunterlagen stark verkarstet. In den flachen, wannenförmigen oder steilwandigen Vertiefungen (Kessel, Höhlen, Spalten, Schlote), die nicht selten durch Kanäle miteinander verbunden sind, reicherten sich die unlöslichen Verwitterungsrückstände an. Dabei handelt es sich um tonige, braun- bis rot, an den Kontaktzonen zum Kalk bläulich-violett bis grünlichgefärbte Tone (Bolustone), welche oft bis haselnussgrosse Eisenerzkonkretionen (Bohnerz) enthalten. Von noch grösserem Interessen waren an der Lägern die in diesen Tonen mit eingelagerten Silexknollen. Dank diesem Einlagern entgingen sie während der Gebirgsentstehung den tektonischen Beanspruchungen und behielten ihre kompakte Struktur, während dem die Struktur der noch eingewachsenen Knollen durch feine Risse gestört wurde. Somit wurden die im Boluston eingelagerten Silexknollen dank ihrer hervorragenden Qualität zu einer gesuchten Handelsware im Neolithikum. Diese gesuchte Knolle in Steinbrüchen abgebaut und teilweise vor Ort weiterverarbeitet.

An der diesjährigen Exkursion entführen uns Doris Reber von der Schweizerischen Geotechnischen Kommission und Patrick Nagy von der Zürcher Kantonsarchäologie, in eine etwas weiter zurückliegende Zeit des Bergbaus (Tagbau) und den noch heute sichtbaren Spuren an der Lägern.

Wer an der Exkursion interessiert ist und gerne teilnehmen möchte, kann sich unter folgender Adresse anmelden:

 

 

Generalversammlung der SGHB in Bex (VD)

Vorschau Generalversammlung in Bex (VD) und Ollon (VD) vom 5. – 6. Oktober 2013

Das weisse Gold der Schweiz
Die diesjährige Generalversammlung der SGHB ist ganz der Gewinnung von Salz im Amt Aelen gewidmet.
Zu Beginn der Geschichte stand die Entdeckung der Salzquellen im 16 Jh. Salz war zur damaligen Zeit in der Schweiz sehr wertvoll und selten. Schon früh begann man mit dem Nutzen dieser salzhaltigen Quellen.
Zu diesem Zweck wurde das salzhaltige Wasser, die sog. Sohle in Pfannen auf dem Holzfeuer zum Kochen gebracht und so das Wasser verdampft. Dieses Verfahren wurde beinahe 300 Jahre lang angewandt. Ein grosses Problem bei diesem Verfahren war natürlich der enorme Verbrauch an brennbarem Material.

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Workshop „Miniere polimetalliche in età pre- e proto-industriale“

Vom 13. bis 15. September veranstaltet das Museo Civico Alpino «Arnaldo Tazzietti» und dem Zentrum zur Erforschung der Geschichte der Metallurgie, des Italienischen Verbandes der Metallurgie sowie in Zusammenarbeit mit der Universität von Turin einen Workshop in Usseglio.
Weshalb wird in in Usseglio einen Workshop über die industrielle Metallverarbeitung des Mittelalters durchgeführt?
Bei Usseglio, in der Gegend von Punta Corna existieren archäologisch wertvolle Spuren industrieller Metallverarbeitung aus dem Mittelalter und der Neuzeit. Es sind gut erhaltene Gräben von bis zu zehn Meter Tiefe und Breite vorhanden. Diese Gräben sind das Ergebnis eines regen Abbaus von Siderit (Limonit, Goethit). Im Umfeld der Gräben wurden diverse Werkzeuge gefunden, die eine Vorstellung der Bergbautechniken im Mittelalter erlauben, vergleichbar mit dem mittelalterlichen Bergbau in Frankreich, England und Deutschland.

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Mineral & Gem

Vom 27 – 30. Juni 2013 wird im berühmten Bergbauort Sainte-Marie-aux-Mines die Durchführung der 50. Internationalen Ausstellung Mineral & Gem gefeiert. Für diesen Anlass sind die Veranstalter dabei, ein unvergessliches und eines Jubiläums würdiges Programm zusammenzustellen.
An der diesjährigen Ausstellung kamen mehr als 25.000 Besucher- um die 900 Aussteller aus 45 verschiedenen Ländern zu besuchen. Während vier außergewöhnlichen Tage, schien wie die Sonne und ließ die Mineralien, Edelsteine, Fossilien, Meteoriten und den Schmuck in allen Facetten funkeln.
In ein paar Wochen soll dann auch ein detailliertes Programm der kommenden Jubiläums-Ausstellung auf der Website zu finden sein.

Programm 2013

 

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